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Gesetzlich geschützte Biotope (§ 62 LG)

Gesetzlich geschützte Biotope (§ 30 Bundesnaturschutzgesetz)

Nach § 30 des Bundesnaturschutzgesetzes in Verbindung mit § 42 des Landesnaturschutzgesetzes sind Handlungen, die zu einer Zerstörung oder einer sonstigen erheblichen Beeinträchtigung u.a. folgender Biotope führen können, verboten:

 

  • Natürliche oder naturnahe unverbaute Bereiche fließender und stehender Binnengewässer einschließlich ihrer Ufer und der dazugehörigen uferbegleitenden natürlichen oder naturnahen Vegetation sowie ihrer natürlichen oder naturnahen Verlandungsbereiche, Altarme und regelmäßig überschwemmten Bereiche
  • Moore, Sümpfe, Röhrichte, Großseggenrieder, Kleinseggenrieder, Nass- und Feuchtgrünland sowie Quellbereiche
  • Magerwiesen und -weiden, natürliche und naturnahe Block-, Schutt- und Geröllhalden, Lehm- und Lößwände, natürliche Felsbildungen, Zwergstrauch-, Ginster- und Wacholderheiden, Borstgrasrasen, Trockenrasen, Halbtrockenrasen, Schwermetallrasen, Binnensalzstellen, Wälder und Gebüsche trockenwarmer Standorte
  • Bruch-, Sumpf- und Auwälder, Schlucht-, Blockhalden- und Hangschuttwälder

Dieser gesetzliche Schutz wirkt direkt, ohne dass eine Unterschutzstellung erforderlich wäre.  

Die gesetzlich geschützten Biotope im Kreis Unna können Sie komfortabel betrachten, wenn Sie den unten stehenden link "GeoService Kreis Unna" nutzen und unter Kartensteuerung "Natur und Landschaft" wählen.


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