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Wirtschaftsdünger

Wirtschaftsdünger

Nach dem Düngegesetz bzw. der Düngeverordnung werden unter dem Begriff Wirtschaftsdünger alle tierischen Ausscheidungen, Festmist, Gülle und Jauche, die bei der Haltung von Tieren anfallen, erfasst.

Die Verwendung des Düngers hat nach guter fachlicher Praxis zu erfolgen. Regelungen hierzu finden sich in § 17 Bundesbodenschutzgesetz, dazu gehören insbesondere die:

  • standortangepasste Bodenbearbeitung unter Berücksichtigung der Witterung,
  • Erhaltung oder Verbesserung der Bodenstruktur,
  • Vermeidung von Bodenverdichtungen durch Berücksichtigung der Bodenart, Bodenfeuchtigkeit und des von den zur landwirtschaftlichen Bodennutzung eingesetzten Geräten verursachten Bodendrucks,
  • Vermeidung von Bodenabträgen durch Berücksichtigung von Hangneigung, Wasser und Windverhältnissen sowie der Bodenabdeckung,
  • Förderung oder Erhaltung der biologischen Aktivität durch die Fruchtfolgegestaltung,
  • Erhaltung des standorttypischen Humusgehaltes,
  • Erhaltung der naturbetonten Strukturelemente der Feldflur, die zum Schutz des Bodens notwendig sind.

 

Ansprechpartner für die Aufbringung von Düngemitteln (u.a. Gülle) ist die Landwirtschaftskammer NRW.