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Aktuelles | Jagdwesen

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Hier finden Sie aktuelle Angelegenheiten der Jagdbehörde.

  • Aufhebung Schonzeit für Ringeltauben (PDF)
    Die Strecke der Ringeltauben ist von vormals 10.614 Ringeltauben im Jagdjahr 2003/2004 auf nunmehr 5.879 im Jagdjahr 2016/2017 zurück gegangen. Auch die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadensverhütung kommt in ihrem Jahresbericht zur Jagdstrecke zu dem Ergebnis, dass die Ringeltaubenstrecke in Nordrhein-Westfalen im 8. Jahr rückläufig ist. Dies ist auf diverse Faktoren zurück zu führen.
    Die Erfahrungswerte der letzten Jahre haben ergeben, dass nicht zwingend eine flächendeckende Schonzeitaufhebung für Ringeltauben im Kreis Unna geboten ist. Vereinzelte Jagdbezirke, bei denen die Voraussetzungen einer Schonzeitaufhebung vorliegen, haben mit Verfügung vom 26.02.2018 eine Schonzeitaufhebung für vereinzelte Kulturen von Amts wegen gewährt bekommen.

    Alle (weiteren) Jagdausübungsberechtigte wie auch betroffene Landwirte haben jedoch gem. § 24 Abs. 2 Landesjagdgesetz NRW grundsätzlich die Möglichkeit einen Antrag auf Schonzeitaufhebung für Ringeltauben für (weitere) gefährdete Kulturarten und Gefährdungszeiträume zu stellen.  Es handelt sich hierbei um eine Einzelfallentscheidung, die nach der Tarifstelle 8.3.4.5 der Verwaltungsgebührenordnung NRW in Höhe von 60,00 € kostenpflichtig ist.
  • Verordnung zum Schutz freilebender Katzen
    Katzenschutz durch Kastration, Kennzeichnung und Registrierung. Die Verordnung zum Schutz freilebender Katzen (gültig ab 01.01.2018) und weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.
  • Aufhebung des Verbotes der Baujagd auf Füchse im Kunstbau
    Nach Neubewertung der Situation kommt die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadensverhütung zu dem Ergebnis, die Gebietskulisse gemäß § 19 Absatz 3 Landesjagdgesetz zum Schutz der Tierwelt auf ganz Nordrhein-Westfalen auszuweiten. Die Untere Jagdbehörde des Kreises Unna hat mit Allgemeinverfügung vom 20.10.2017 die Baujagd auf Füchse im Kunstbau auf dem Gebiet des Kreises Unna erlaubt.
  • Antrag auf Aufhebung der Schonzeit für Aaskrähen (PDF)
    Der Antrag auf Aufhebung der Schonzeit für Aaskrähen kann bei der Unteren Jagdbehörde gestellt werden. Hierzu ist zwingend das Formblatt „Antrag auf Aufhebung der Schonzeit für Aaskrähen“ zu verwenden.
    Bevor die Untere Jagdbehörde zu einer Entscheidung kommen kann, sind unter anderem Stellungnahmen vom Kreisjagdberater und der Landwirtschaftskammer durch die Untere Jagdbehörde einzuholen. In den meisten Fällen ist der Bescheid über die Ausnahmegenehmigung nach der Tarifstelle 8.3.4.5 der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung Nordrhein-Westfalen mit 60,00 € gebührenpflichtig.
  • Erlass zur Bekämpfung von Bisam und Nutria (PDF)
    Bisam und Nutrias unterliegen in Nordrhein-Westfalen nicht dem Jagdrecht. Nichtsdestotrotz ist unter Beachtung des Erlasses „Bekämpfung von Bisam und Nutria“ eine Bejagung durch Jagdausübungsberechtigte möglich.
    Dieser Erlass nimmt Bezug auf § 61 Landschaftsgesetz (LG). Durch das (neue) Landesnaturschutzgesetz wurde die Regelung des § 61 ersatzlos gestrichen. § 61 LG ist jedoch durch § 39 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) abgelöst worden. Einer Berichtung des Erlasses "Bekämpfung von Bisam und Nutria" bedarf es daher nicht. Der Erlass ist weiterhin in Kraft.

Auskunft

Weitere Informationen und Kontaktdaten

Nicole Drawe
Fon 0 23 03 / 27-19 32
Fax 0 23 03 / 27-30 32
nicole.drawekreis-unnade

Weitere Informationen und Kontaktdaten

Edzard Semprich
Fon 0 23 03 / 27-18 32
Fax 0 23 03 / 27-30 32
edzard.semprichkreis-unnade

Weitere Informationen und Kontaktdaten

Kathrin Brochtrup 
Fon 0 23 03 / 27-20 32
Fax 0 23 03 / 27-30 32 
kathrin.brochtrupkreis-unnade

 

 

Dietrich Junge
(Kreisjagdberater)
Fax 0 23 03 / 27-30 32
Fon 0 23 04 / 70 615 (privat)