X
Organisation und Zusammensetzung Kopfzeile

Organisation und Zusammensetzung

Organisation und Zusammensetzung

Das Delegationsprinzip ermöglicht die Beteiligung sämtlicher relevanter Bereiche. So kann vermieden werden, dass jede einzelne Einrichtung oder jeder einzelne Kostenträger beteiligt werden muss. Die Zahl der Delegierten würde sonst unweigerlich so hoch ausfallen, dass ein wirksames Arbeiten unmöglich wäre. Die Arbeit der Konferenz ist auf Konsensbildung ausgerichtet, so dass es ohnehin nicht erforderlich wäre, die Anzahl der Delegierten etwa nach Stimmrechten gleichmäßig zu gewichten. Andererseits entwickelte sich die Zusammensetzung seit 1995 dennoch passgerecht weiter.

Zuständige demokratische Gremien wie der Sozialausschuss des Kreises bleiben natürlich unberührt. Es erfolgt aber zur Information unter anderem regelmäßige Berichterstattung über die jährlich etwa vier Konferenzen in den Ausschusssitzungen.

Den Vorsitz der Kreispflegekonferenz hat die Sozialdezernentin/der Sozialdezernent. Geschäftsstelle ist die Koordinierungsstelle Altenarbeit des Kreises. Vier Delegierte stellen die Pflegekassen. Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung ist mit einem Delegierten vertreten. Die Ärzteschaft stellt drei Delegierte. Die Krankenhäuser sind mit einem Vertreter beteiligt. Die Wohlfahrtsverbände, die kirchlichen bzw. freigemeinnützigen und die privaten Leistungsanbieter von ambulant bis stationär stellen sechs Delegierte. Für die Betroffenenbeteiligung sind derzeit acht Personen zuständig. Auch die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) wird beteiligt. 

Die wichtigsten Arbeitsinhalte werden regelmäßig in Form von Pressemitteilungen weitergegeben. Die Protokolle und Informationen werden inzwischen per E-Mail an bis zu 450 Multiplikatoren geschickt, damit die Erkenntnisse im jeweiligen Arbeitsalltag eingesetzt werden können. Die Kreispflegekonferenz informiert auch übergeordnete Gremien wie den Landespflegeausschuss.

Nachfolgend finden Sie ein Schaubild über die Kreispflegekonferenz.