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Überleitungsmanagement im Kreis Unna Kopfzeile

Überleitungsmanagement im Kreis Unna

Überleitungsmanagement im Kreis Unna

Die gaus GmbH medien bildung politikberatung aus Dortmund führte 2004/2005 ein aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördertes Projekt mit Titel "Seniorenwirtschaft im Wandel" im Kreis Unna durch. Zu verschiedenen Themen arbeiteten mehr als 20 Pflegeeinrichtungen von ambulant bis stationär sowie 2 Krankenhäuser mit der gaus GmbH zusammen. Als ein besonders wichtiges Thema wurde die Überleitung von Pflegebedürftigen bzw. Patienten betrachtet.  Dies bezieht sich auf die Überleitung von Pflegebedürftigen innerhalb der verschiedenen Pflegeangebote (z.B. von der ambulanten Pflege in die Kurzzeitpflege), aber auch auf die Beziehungen zwischen Pflegeanbieter und Krankenhaus.

Gemeinsam mit der gaus GmbH und zahlreichen Verantwortlichen aus Pflegebetrieben und Krankenhäusern entwickelte der Kreis Unna einen kreisweit einheitlichen Überleitungsbogen. Die bisherige Fülle unterschiedlichster Überleitungsbögen wurde dadurch erheblich reduziert.

Der 2005 erschienene Überleitungsbogen wurde 2012 aktualisiert in Zusammenarbeit von Fachleuten aus Krankenhäusern, Pflegebetrieben, Pflegeberatung, gaus GmbH und Kreis Unna unter Beteiligung der Kreisseniorenkonferenz.

In den Fällen, in denen bei Patienten MRSA nachgewiesen wurde, soll als Anlage der MRSA-Überleitungsbogen ausgefüllt werden.

Ein neues Landesmodellprojekt startete 2013: „Biografieorientierte kultursensible
Überleitung“. Praxisorientiert mit moderner Informationstechnologie soll das
Überleitungsmanagement noch verbessert werden.

Im Rahmen des Projektes entstanden mehrere Bögen und Materialien zum Thema "Wundmanagement":

Wundbogen | Wundbogen mit Erläuterungen | Handlungsanweisung Wundmanagement | Wundmanagement Östliches Ruhrgebiet |Schulungsunterlagen Wundmanagement Modul 1 Modul 2 Modul 3 | Weiterbildungsinitiative Wundmangement

In einer sehr gut besuchten Fachtagung am 9.12.2015, an der die Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW, Barbara Steffens teilnahm, bekamen die Projektbeteiligten großes Lob.

Unter dem Titel „Wege der Zusammenarbeit von Krankenhäusern, Pflegebetrieben und Ärztinnen/Ärzte“ wurden nicht nur der biografieorientierte Pflegeüberleitungsbogen sondern auch weitere zielbringende Aktivitäten im Kreis Unna vorgestellt.

Die Ergebnisse sind in einer Tagungsdokumentation festgehalten.

Prof. Dr. Hartmut Radebold, einer der führenden Experten zum Thema „Kriegserlebnisse und deren Folgen“ hält eine umfassende Pflegeüberleitung im Sinne aller Betroffenen / Anvertrauten für sinnvoll.

Durch eine Arbeitsgruppe wird im Herbst 2016 der vorhandene Pflegeüberleitungsbogen einschließlich der Zusatzbögen unter Berücksichtigung der Ergebnisse weiterentwickelt.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Foto: Birgit Kalle - Kreis Unna

Formulare & mehr

Pflegeüberleitungsbogen mit Erläuterungen (PDF)

Erläuterung zur Handhabung des Pflegeüberleitungsbogens

MRE-/MRSA-Netzwerk | Materialien

Der Nachdruck der Pflegeüberleitungsbögen erfolgt bei der Druckerei Lohaus in Unna.
Druckerei Lohaus | Hochstraße 2 | 59425 Unna | Fon 0 23 03 / 1 49 51 
E-Mail info @lohaus-druck .de