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Der Initiator

Der Initiator

Landrat Michael Makiolla 

Verwaltung hat er gelernt, als Gesprächspartner ist er ein Naturtalent. Seine Fähigkeit zuzuhören, Gehörtes kritisch zu durchdenken, Gedanken weiter zu entwickeln und in konkretes Handeln umzusetzen, zeichnen Michael Makiolla als Menschen ebenso aus wie als Landrat des Kreises Unna.

Seit der Kommunalwahl im Herbst 2004 ist der studierte Volljurist, Jahrgang 1956, Chef einer Verwaltung mit rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Leiter der Kreispolizeibehörde Unna mit weiteren rund 550 Kräften und Repräsentant des am östlichen Rande des Reviers gelegenen Kreises mit fast 430.000 Einwohnern in zehn Städten und Gemeinden zwischen Lippe und Ruhr, zwischen Münsterland, Sauerland und Soester Börde.

Makiolla ist ein Kind des Kreises Unna und ein Kenner der Region mit ihren Menschen, Befindlichkeiten und Stärken. In Kombination mit seinem Verwaltungs-Know-how macht ihn dies auch und gerade in strukturell wie finanziell schwierigen Zeiten zum richtigen Mann zur richtigen Zeit für den Kreis Unna. Bodenhaftung gepaart mit einem im besten Sinne altmodisch anmutenden sozialen Gewissen und strategischem Denkvermögen schärfen Makiollas Blick für die Möglichkeiten, den Kreis als wirtschaftlich starken Standort mit Arbeitsplätzen für alle Schichten der multikulturell geprägten Gesellschaft im Kreis weiter auszubauen.

Wirtschaftspolitik ist für den Landrat Makiolla erklärtermaßen Chefsache und der Brückenschlag zur Sozialpolitik für den langjährigen Sozialdezernenten des Kreises eine Selbstverständlichkeit. Schließlich kam Makiolla als Student in den 70er Jahren durch Willy Brandt zur Politik und fühlt sich den von dieser sozialdemokratischen Leitfigur in besonderem Maße symbolisierten Werten wie etwa Solidarität oder Humanität verpflichtet.

Dem Landrat geht es deshalb in der Wirtschaftspolitik nicht nur um Gewerbeansiedlungen, die er als Aufsichtsratsvorsitzender der kreiseigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna (WFG) mit forcieren kann. Er weiß auch um die Notwendigkeit passgenauer Rahmenbedingungen für arbeitende oder arbeitsuchende Menschen wie etwa Qualifizierung, Kinderbetreuung oder Mobilität und hat bereits als Sozialdezernent mit kreiseigenen Programmen zur Beschäftigungsförderung oder durch Einführung des so genannten sozialintegrativem Fallmanagements gezeigt, was „Hilfe zur Selbsthilfe" konkret bedeuten kann.

Arbeit ist bekanntlich nicht alles und so hat Michael Makiolla als langjähriger Kulturdezernent des Kreises mit den Boden dafür bereitet, dass hinter dem Begriff „attraktiver Wirtschaftsstandort" zumindest im Kreis Unna mehr steht als nur verfügbare Gewerbeflächen oder kurze Wege über Straße, Schiene und Wasser. Was im härter werdenden Wettbewerb immer mehr zählt, sind die so genannten „weichen Standortfaktoren" und hier präsentiert sich der Kreis Unna als unbestritten starker Standort.

Das Kulturangebot reicht von „Klassik-Kultur" - also Theater, Musik, Ausstellungen - über die gleichermaßen geschichtsträchtige wie immer noch Identität stiftende Route der Industriekultur mit Stationen in Schwerte (Rohrmeisterei), Fröndenberg/Ruhr (Kettenschmiedemuseum), dem Ankerpunkt Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna oder der Landmarke Ost - dem Yellowmarker in Bönen. Und der Kreis ist keineswegs nur als finanzieller Förderer Dritter vertreten. Er ist auch als Macher mit dabei. Seine Ausstellungen auf Schloss Cappenberg (Selm) und im kreiseigenen Haus Opherdicke (Holzwickede) sind ebenso bekannt wie die Konzerte der vom Kreis Unna gemeinsam mit Gelsenkirchen und Recklinghausen getragenen Neuen Philharmonie Westfalen in Kamen und andersorts im Kreis. Einer der Väter dieser dreiteiligen Kulturachse ist der einstige Kulturdezernent und heutige Landrat Michael Makiolla.

Der Kreis begeistert jedoch nicht nur Schöngeister mit einer facettenreichen Kulturlandschaft, auch Sportfreunde kommen hier in Schwung. Auf der Zabelroute ist nicht nur der begeisterte Radfahrer Makiolla mitsamt Ehefrau unterwegs, in den Erlebnisbädern wie „Schöne Flöte" in Holzwickede oder im Solebad in Werne tauchen nicht nur kleine Wassernixen und mögliche Weltmeister ab, auf den Golfplätzen in Fröndenberg und Werne geht es nicht nur bei den Könnern Schlag auf Schlag, in der Marina Rünthe träumen nicht nur Freizeitkapitäne von Wasser, Wind und Wellen und auf dem WestfalenWanderWeg spazieren nicht nur durchtrainierte Walker in die Welt hinein.

Der Kreis Unna hat viele Gesichter, Landschaftsbilder, gewachsene Dörfer und von Bergbau und Industrie geprägte Siedlungen und Städte. Da ist es verständlich, dass der in Unna geborene und in der Gemeinde Holzwickede aufgewachsene Eisenbahnersohn nach ersten beruflichen Jahren und Erfahrungen bei der Bezirksregierung Arnsberg 1990 wieder Kurs auf „seinen" Kreis nahm und dort das Wissen einbrachte, dass er sich andernorts angeeignet hatte.

Nach dem Abitur 1975 und dem anschließendem Wehrdienst studierte Makiolla von 1977 bis 1982 Rechts- und Politikwissenschaften an der Universität Bonn. Nach dem 1. juristischen Staatsexamen (1982) setzte er sein Studium an der Verwaltungshochschule des Bundes in Speyer 1984 fort und legte 1986 das zweite juristische Staatsexamen ab. Den beruflichen Einstieg in die Verwaltung unternahm Michael Makiolla noch im selben Jahr als Persönlicher Referent und Pressesprecher des Regierungspräsidenten Arnsberg, Richard Grünschläger.

1990 betrat Makiolla beruflich wieder Heimatboden: Er wechselte als Dezernent für Soziales, Jugend und Kultur zur Kreisverwaltung Unna. Im Jahr 2000 wurde er zum Kreisdirektor gewählt. In dieser Funktion zeichnete Makiolla weiter als Dezernent für die Bereiche Arbeit und Soziales sowie Kultur und Medien verantwortlich. Im Sozialbereich trug zuletzt der Vertrag des Kreises Unna mit den Agenturen für Arbeit (Hamm und Dortmund) zur Bildung einer Arbeitsgemeinschaft zur Auszahlung der Arbeitslosen- und Sozialhilfe (ALG II) und weiteren Umsetzung der Arbeitsmarktreform seine deutliche Handschrift.

Michael Makiolla war und ist ein Macher. Er will bewegen, will den Kreis Unna weiterbringen, für den Wettbewerb der Regionen in eine gute Position bringen. Das zeigt auch seine Initiative für den Zukunftsdialog Kreis Unna. Und der Landrat weiß längst, dass er dafür nicht mehr Pilot werden muss, sein beruflicher Kindheitstraum...