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Statement von Jürgen Evert

Statement von Jürgen Evert

Technischer Beigeordneter und Planungsdezernent von Lünen und Vorsitzender des AK Wohnen

Der „rote Faden“ in den stets gut besuchten Diskussionsforen des Arbeitskreises Wohnen war die „feine grüne Mitte zwischen den Großstädten“. Diese Charakterisierung des Kreises Unna traf die Vielfalt des Kreises mit seinen alten Städten und Landschaften und seiner vitalen Kultur und umfasste sowohl Projekte der Naherholung und Landschaftsentwicklung wie:

  • Seseke Landschaftspark
  • Landmarke Halde Großes Holz
  • Ökologischer Lippe-Umbau
  • Ruhrtal Radweg Fröndenberg-Schwerte

als auch kulturelle Projekte wie

  • Archäologischer Park Römerlager Oberaden
  • Zentrum für Bildung und Kultur Lünen (ZBKL)
  • Weiterentwicklung des Zentrums für Internationale Lichtkunst in Unna zur „Kunstinsel“ mit kammermusikalischen und literarischen Einrichtungen
  • Umgestaltung des Hellweg-Museums für „Ruhr2010“ mit industriegeschichtlichen und geographischen Erweiterungen
  • Künstlerische Landschaftsinszenierungen in Sinne von Landhearts, Landmarken, Lichtinstallationen und „Orten der Stille“ mit  Landschaftspräsentationen

Landschafts- und Kulturprojekte schaffen dabei den entscheidenden Rahmen für einen attraktiven Wohnstandort im Kreis Unna, der sich gegen den Siedlungsbrei des Ballungskerns genau so abgrenzt wie gegen die kulturelle Diaspora des Ländlichen Raums und den Erfolg wichtiger Wohnbauprojekte sicher stellt:

  • Wasserstadt Haus Aden, Bergkamen
  • Beginenhöfe in Schwerte und Unna, Heliand- und Osterfeld-Projekt in Lünen für das Thema gemeinschaftlichen Wohnens von alt+jung, krank+gesund
  • Neue Caroline in Holzwickede als exemplarische Kernstärkung
  • Ginstersiedlung Lünen-Brambauer als Beispiel für Innenverdichtung statt Siedlungsexpansion in den Freiraum
  • Eine neue „Gartenstadt“ in Unna-Westebbe
  • Attraktivierung des 50er-Jahre-Bestandes in Lünen-Oberbecker

Im Politikfeld „Wohnen“ kommt es nach Ansicht des Arbeitskreises weniger auf neue „Mammut-Vorhaben“, sondern auf qualitative Impulse durch Wohnbau-Innovationen und Weiterarbeit in den kulturellen und landschaftlichen Projekten des Kreises an, weil dies die Standortattraktivität im Kreis absichert.