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Statement von Reinhard Schulz Kopfzeile

Statement von Reinhard Schulz

Statement von Reinhard Schulz

IHK-Hauptgeschäftsführer und Vorsitzender des AK Wirtschaft | Arbeit

„Die Weichen für die Zukunft des Kreises Unna sind gestellt.“ Mit diesen Worten fasst Reinhard Schulz, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund, die Ergebnisse des Arbeitskreises Wirtschaft | Arbeit innerhalb des Zukunftsdialog Kreis Unna zusammen. Gemeinsam haben rund 30 Teilnehmer in drei Sitzungen unter seiner Leitung Entwicklungsstrategien und konkrete Projekte für den Wirtschaftsstandort entwickelt. „Wir sind uns sicher, dass wir mit unseren Ideen die Wirtschaft im Kreis Unna stärken können sowie Arbeitsplätze sichern und neue schaffen werden“, so Schulz weiter. Dazu bedürfe es zum einen der konsequenten Fortsetzung der Wirtschaftsförderung für die im Kreis Unna aktiven Unternehmen und zum anderen natürlich der Umsetzung der insgesamt 60 erarbeiteten Vorschläge.

Die Kompetenzfelder des Kreises Unna liegen nach Einschätzung des Arbeitskreises vor allem in den Branchen Logistik, Gesundheit, Maschinenbau, Fabrikautomation, Kreislauf- und Energiewirtschaft sowie Tourismus. Diese Stärken gelte es weiter auszubauen. Schulz: „Der Kreis Unna kann mit dieser Struktur im Wettbewerb der Standorte punkten.“ Dies setze allerdings voraus, dass die Region sowohl auf Landes-, Bundes- und auch EU-Ebene stärker wahrgenommen werde. Daran müsse gearbeitet werden, die IHK werde dies konsequent weiter unterstützen. Allerdings hat der Kreis Unna auch Schwächen, die abgebaut werden müssen. Diese werden vor allem in der Forschungs- und Entwicklungsintensität sowie in dem eher geringen Beschäftigtenanteil von Hochqualifizierten gesehen.

Darüber hinaus habe man sich verschiedene Leitprojekte auf die Fahne geschrieben. Dazu gehört beispielsweise der Aufbau eines „Kompetenz- und Kooperationsnetzwerk Energieregion Kreis Unna“, mit dem ein Meilenstein im Bereich Energieeffizienz und -einsparung gesetzt werden soll. Oder die Errichtung eines „Interdisziplinären Innovationszentrum“ für den Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Wirtschaft. Ein Zielkatalog mit 14 Maßnahmen soll schon kurzfristig neue Impulse für den Kreis Unna geben. Damit soll insbesondere das vorhandene Potenzial erschlossen und gefördert werden. Das geschnürte Maßnahmenbündel reicht von der Internationalisierung und Förderung von Neugründungen über interkommunale Zusammenarbeit bis hin zur Schaffung von zusätzlichen Ausbildungs- und Arbeitsplätzen sowie mehr Marketing für den Kreis Unna. Darüber hinaus hebt Schulz besonders hervor, dass die vorhandenen Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Dienstleistung und Handel auch weiterhin eine entscheidende Rolle für die künftige Entwicklung des Kreises spielen.