X
Statement von Reinhard Schulz Kopfzeile

Statement von Reinhard Schulz

Infomesse 25.01.2007

Statement von Jürgen Evert

Beigeordneter und Planungsdezernent von Lünen und Vorsitzender des AK Wohnen

Die Stärkung der Wirtschaft zur Sicherung und Schaffung von neuen Arbeitsplätzen kann gelingen. Hierzu bedarf es einer konsequenten Fortentwicklung bestehender Unternehmen und der Umsetzung der im Arbeitskreis Wirtschaft | Arbeit innerhalb des Zukunftsdialog Kreis Unna erarbeiteten 60 Vorschläge. Dieses Fazit zieht der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund, Reinhard Schulz, aus den Sitzungen des Arbeitskreises. Insgesamt haben rund 30 Teilnehmer in drei Sitzungen wichtige Zukunftsfelder definiert. Die Kompetenzfelder des Kreises Unna liegen nach Einschätzung der Experten vor allem in den Bereichen Logistik, Maschinenbau | Fabrikautomation, Kreislaufwirtschaft, Energiewirtschaft, Medizintechnik.

Schulz: „Die eindeutigen Stärken des Kreises Unna liegen schon jetzt darin, dass der Beschäftigtenanteil in den Zukunftsbranchen hoch ist und eine positive Beschäftigungsentwicklung im Dienstleistungssektor zu registrieren ist.“ Weitere Stärken seien die verkehrliche Lage, die gut ausgebaute Infrastruktur, der naheliegende Absatzmarkt Ruhrgebiet sowie der hohe Wohn- und Freizeitwert.

Allerdings hat der Kreis Unna auch noch Defizite. Diese sehen die Teilnehmer des Arbeitskreises Wirtschaft | Arbeit in dem eher geringen Beschäftigtenanteil von Hochqualifizierten sowie in der Forschungs- und Entwicklungsintensität. Als weitere Schwächen sieht man, dass der Anteil junger Erwachsener unter dem Bundesdurchschnitt liegt und die Arbeitslosigkeit weiterhin hoch ist.

Mit einem Zielkatalog von 14 Punkten will man schon kurzfristig neue Impulse für den Kreis Unna setzen. Dabei heißt das von Schulz gesetzte Motto „Talente, Technologie und Toleranz“. Damit soll insbesondere das vorhandene intellektuelle Potenzial erschlossen und gefördert werden. Das geschnürte Maßnahmenbündel reicht von der Stärkung und Weiterentwicklung der Kompetenzfelder im Kreis Unna sowie der Internationalisierung über die Förderung von Neugründungen, der interkommunalen Zusammenarbeit bis zur Schaffung von zusätzlichen Ausbildungs- und Arbeitsplätzen zu mehr Marketing für den Kreis Unna. Abschließend weist Schulz darauf hin, dass die vorhandenen Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Dienstleistung und Handel auch weiterhin eine entscheidende Rolle für die zukünftige Entwicklung des Kreises spielen.