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Pakt für Schulsport in Schwerte

Pakt für den Schulsport in Schwerte

Den ersten Schwerter “Pakt für den Sport“ besiegelten die Eintrachtschule, der VfB Westhofen und der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen.

Als erste Schule im Kreis Unna schließt sich die Eintrachtschule damit einer bezirksweiten Initiative zwischen Bezirksregierung, Landes-Sportbund und den regionalen Stadt- und Kreissportbünden an, aus der bereits über 30 Kooperationen dieser Art hervorgegangen sind. Da das Projekt allerdings das bislang einzige im Kreis Unna ist, wird Schwerte somit laut Brigitte Thomé, Beraterin im Schulsport, zum lokalen Vorreiter.

Die Kooperationsvereinbarung sieht eine enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Fußballverein vor. Sie ermöglicht Schülerinnen und Schülern neben dem regulären Unterricht die Teilnahme an Schulsportgemeinschaften, die von qualifizierten Übungsleitern wie dem VfB-Trainer Adam Zielinski unterstützt und begleitet werden.

Fußball-Aktivitäten

Der Kontakt zwischen der Eintrachtschule und dem VfB Westhofen kam keinesfalls zufällig zustande. „Wir haben seit langem versucht. den Kontakt mit Vereinen herzustellen. Zusammen mit dem VfB können wir unseren Schülerinnen und Schülern nun konkrete Projekt anbieten“, sagt Sportlehrerin Lolita Asmuth. Momentan bietet die Kooperation lediglich fußballerische Aktivitäten. „Man muss zunächst die Schülerinnen und Schüler für das Projekt begeistern, sonst ist es zum Scheitern verurteilt. Die Fußballbegeisterung ist bei Jungen und auch bei Mädchen an der Schule ohnehin sehr groß“, berichtet Asmuth von ihren Erfahrungen.

Der stellvertretende Schulleiter Gerhard Hort ergänzt: „Wir hoffen natürlich auf weitere Vereine, die integriert werden wollen.“ Der Verein kann durch die Anbindung der Schülerinnen und Schüler neue Mitglieder gewinnen und gegebenenfalls Talente entdecken. „In Westhofen werden gerade schwierige Schüler gezielt gefördert. Zudem sortiert der VfB nicht direkt nach Leistung aus, sondern gibt den Jugendlichen Zeit, sich zu entwickeln. Es wird einfach versucht, etwas zu bewegen“, sagt Lolita Asmuth.

Auch im Rahmen des Ganztags kommt dem „Pakt für den Sport“ eine wesentliche Bedeutung zu. Es geht primär darum, den Schülerinnen und Schülern eine Perspektive für die aktive Freizeitgestaltung zu geben und sie über die Schulzeit hinaus für die sportliche Betätigung zu begeistern. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einer offiziellen Zusatzausbildung zum Übungsleiter am DFB Stützpunkt.