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Rechenschwäche

Rechenschwäche

Im Gegensatz zu Lese- Rechtschreibschwierigkeiten finden Rechenschwächen erst seit einigen Jahren stärkere Beachtung. Dementsprechend befindet sich deren wissenschaftliche Erforschung noch in einem Anfangsstadium.

Der Ausgangspunkt einer Rechenschwäche scheint in einem unzureichenden Verständnis des Zahlen- bzw. Mengenbegriffs zu liegen: Die Zahl acht bedeutet demnach für Kinder mit Rechenschwäche nicht eine Anzahl von acht Elementen, sondern steht nur für ein Element, nämlich das achte in einer Reihenfolge.

Dieses grundlegende Unverständnis führt dann zur Ausbildung zahlreicher falscher Rechenstrategien. 

Gerade bei einer Rechenschwäche scheint dem frühzeitigen Erkennen und der zügigen Einleitung von Fördermaßnahmen besondere Bedeutung zuzukommen: Der Verfestigung falscher Rechenstrategien kann so wirksam entgegengewirkt werden.

Das Beratungsangebot der Schulpsychologischen Beratungsstelle umfasst bezüglich der Diagnostik von Rechenschwächen die Durchführung einer quantitativen Diagnostik mit standardisierten Testverfahren, einer qualitativen Analyse der Rechenstrategien durch Beobachtungen und Befragungen und gegebenenfalls einer allgemeinen Entwicklungsdiagnostik.

Auf Basis der Ergebnisse der Diagnostik erstellt die Schulpsychologische Beratungsstelle gemeinsam mit Lehrkräften und Eltern Förderempfehlungen unter Berücksichtigung der jeweiligen schulischen und häuslichen Bedingungen.


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