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Schülerfahrkosten

Schülerfahrkosten

Wer hat Ansprüche auf Übernahme von Schülerfahrkosten?

Schülerfahrkosten werden übernommen, wenn der Schulweg (kürzester Fußweg zwischen Wohnung und Schule) in der einfachen Entfernung für die Schülerinnen und Schüler der

  • Primarstufe (Grundschule) mehr als 2 Kilometer
  • Sekundarstufe I (Klassen 5-10) mehr als 3,5 Kilometer
  • Sekundarstufe II (Klassen 11-13 / Vollzeitschüler an den Berufskollegs) mehr als 5 Kilometer
  • Bezirksfachklasse (Berufsschüler) mehr als 5 Kilometer beträgt.

Für Schülerinnen und Schüler der Förderschulen gelten die gleichen Entfernungsgrenzen wie oben dargestellt, jedoch werden hier aus pädagogischen Gründen sowie aufgrund der Art der Behinderungen (z. B. geistige oder körperliche Behinderungen) grundsätzlich die Fahrkosten übernommen. Die Beförderung erfolgt fast ausschließlich in Schülerspezialverkehren.

Welche Verkehrsmittel kommen in Frage?

  • Öffentliche Verkehrsmittel
    Schülerfahrkosten werden grundsätzlich für die wirtschaftlichste Art der Beförderung übernommen. Dies sind in der Regel die Kosten für öffentliche Verkehrsmittel. Für Anspruchsberechtigte wird grundsätzlich das FlashTicket plus angeboten.

  • Durch den Schulträger angemietete Busse und Kraftfahrzeuge (Schülerspezialverkehr)
    Der Schülerspezialverkehr ist eine unabhängig vom Linienverkehr eingerichtete Beförderungsart. Ihre Organisation ist ausgerichtet am Schüleraufkommen, den Wohnorten der Nutzer und der Lage der Unterrichtsorte. Die Einrichtung des Schülerspezialverkehrs erfolgt, wenn die Beförderung mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zumutbar ist. Bei Nichtbenutzung des Schülerspezialverkehrs entfällt jeglicher Erstattungsanspruch von Fahrkosten.
  • Privatfahrzeuge der Erziehungsberichtigten und volljährigen Schüler
    (bei Unzumutbarkeit der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel)
    Bei der Beförderung mit dem Privatfahrzeug werden für die einfache Hin- und Rückfahrt zur bzw. von der Schule für den Pkw je 0,13 Euro, für Kraftfahrzeuge (z.B. Motorrad) je 0,05 Euro und für das Fahrrad 0,03 Euro pro Kilometer erstattet.
  • Kostenübernahme
    Die Kostenübernahme für ein Privatfahrzeug kann nur übernommen werden, wenn die Beförderung mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht möglich oder die Benutzung dieser Verkehrsmittel nicht zumutbar ist. Dies ist der Fall, wenn der regelmäßige Schulweg bei Ausnutzung der günstigsten Verkehrsverbindungen für Hin- und Rückfahrt zusammengerechnet über drei Stunden in Anspruch nimmt oder der Schüler überwiegend vor sechs Uhr die Wohnung verlassen muss. Wartezeiten in der Schule sind bei der Zeitermittlung nicht berücksichtigungsfähig.
    Grundsätzlich werden Fahrkosten nur bis zu einem Höchstbetrag von monatlich 100 Euro erstattet. Schüler von Bezirksfachklassen müssen ihre Fahrkosten bis zu einem Betrag von 50 Euro im Monat selbst tragen. Für diese Schüler werden somit nur die Fahrkosten erstattet, die über 50 Euro und unter 100 Euro monatlich liegen.

Anträge auf Erstattung von Schülerfahrkosten werden in den Sekretariaten der jeweiligen Schule ausgehändigt oder können als PDF-Datei heruntergeladen werden.


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