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Geschäftsbuchhaltung

Geschäftsbuchhaltung

§ 27 Gemeindehaushaltsverordnung NRW (GemHVO NRW) verpflichtet die Kommunen zur doppelten (kaufmännischen) Buchführung. Hierbei handelt es sich um ein in sich geschlossenes System von Bestands- und Erfolgskonten, die zum Jahresende abgeschlossen werden. Die entsprechenden Werte fließen in die Bilanz und Ergebnisrechnung. Am Jahresende wird der Erfolg durch die Gegenüberstellung von Aufwendungen und Erträgen ermittelt. 

Grundlage der Buchführung sind die Geschäftsfälle. Als Geschäftsfälle bezeichnet man alle Ereignisse, die eine Veränderung der Höhe oder Struktur des Vermögens oder der Schulden bewirken. Sie lösen Wertbewegungen auf jeweils (mindestens) zwei Konten aus, wobei erfolgswirksame und erfolgsneutrale Buchungen unterschieden werden. 

Im Produkt Geschäftsbuchhaltung werden in diesem Zusammenhang insbesondere folgende Aufgaben wahrgenommen:

  • Prüfung der Kontierung von buchungsbegründenden Unterlagen sowie die Buchung der Geschäftsfälle in die Bücher (Hauptbuch, Sachbuch, Zeitbuch sowie Nebenbuchhaltungen wie Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung)
  • Abwicklungsunterstützung für alle Organisationseinheiten der Kreisverwaltung Unna in Bezug auf die Kontierung und Beurteilung eines Geschäftsfalles
  • Pflege des Kontenplans des Kreises Unna
  • Anlagenbuchhaltung
  • Umsatzsteuerangelegenheiten des Kreis Unna
  • Erstellung des Jahresabschlusses, der Ergebnisrechnung und der Bilanz inklusive Anhang
  • Aufstellung des Gesamtabschlusses für den »Konzern« Kreis Unna
  • Bereitstellung von Finanzdaten z.B. für eine unterjährige Berichterstattung, für das dezentrale Controlling und die Finanzwirtschaft
  • Vorbereitung und Begleitung der örtlichen und überörtlichen Jahres- und Gesamtabschlussprüfung