Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Pressesprecher aus NRW zu Gast im Kreis - Austausch zur Flüchtlingslage

Fast 30 Pressesprecher der 30 NRW-Kreise und der StädteRegion Aachen trafen sich auf Einladung des Kreises Unna zu einem turnusmäßigen Austausch im Kreishaus Unna. In seiner Begrüßung unterstrich Landrat Michael Makiolla die großen Herausforderungen, die sich auch für Verwaltungen angesichts vieler „neuer Medien“ und wegbrechender „klassischer Medien“ stellen.

Die Arbeit von Behörden habe in unterschiedlichster Art und Weise Einfluss auf das Leben vieler Menschen, betonte Makiolla mit Hinweis z. B. auf die Aufgaben als Gesundheitsbehörde, im Bevölkerungsschutz, im sozialen Bereich oder auch beim Öffentlichen Personennahverkehr.

Direkter Draht zum Bürger

Deshalb sei es wichtig und notwendig, Verwaltungshandeln zu erklären, transparent und damit nachvollziehbar zu machen. Aus diesem Grund verstärke auch der Kreis Unna via Internet den direkten Draht zum Bürger und habe unter anderem mit www.kreis-unna.de/nachrichten ein eigenes Portal geschaffen.

Neben dem fachlichen Austausch der im Arbeitskreis Pressesprecher beim Landkreistag NRW (LKT) zusammengeschlossenen Medienexperten ging es um die Ausbildung von Volontären in immer mehr kommunalen Pressestellen, beim Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) oder auch dem Regionalverband Ruhr (RVR).

Flüchtlingsthema auf der Tagesordnung

Ebenfalls auf der Tagesordnung stand die Flüchtlingsthematik als aktuelles und damit auch mediales Thema. Die Pressesprecher waren sich darin einig, dass die große Hilfsbereitschaft der Bevölkerung viel mit der zupackenden Mentalität der Menschen, aber auch mit einer offenen Kommunikation der Kommunalverwaltungen zu tun hat.
- Constanze Rauert -

Blick in die Presse