Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

UKBS vor „Herkulesaufgabe“ - 200 neue Wohnungen im Blick

Die Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) macht jetzt „Nägel mit Köpfen“. Mit aller Macht will das kommunale Unternehmen der aktuellen Wohnungsnot zu Leibe rücken und in möglichst kurzer Zeit weiteren bezahlbaren Wohnraum für alle schaffen.

Dazu sollen rund 200 Wohnungseinheiten aus dem Boden gestampft werden. Zu dem Vorschlag von Geschäftsführer Matthias Fischer gab der Aufsichtsrat in seiner jüngsten Sitzung im Hotel Katharinenhof in Unna uneingeschränkt „grünes Licht“.

Nachfrage nach bezahlbaren Mietwohnungen

Fischer selbst wertet den Beschluss des Aufsichtsgremiums als ein „Signal an die Gesellschafter, entsprechende Grundstücke zur Verfügung zu stellen oder aber zu benennen“. Der Ruf nach neuem Wohnraum werde immer lauter, betonte auch Aufsichtsratsvorsitzender Theodor Rieke. Er verwies darauf, dass man kaum Leerstände habe, aber eine ungeteilt große Nachfrage nach bezahlbaren Mietwohnungen herrsche.

Investitionen von bis zu 40 Millionen Euro

Nach Mitteilung von Geschäftsführer Fischer wird die UKBS für dieses Vorhaben „tief in die Tasche greifen“. Immerhin bezifferte er die Gesamtinvestition auf 35 bis 40 Millionen Euro. Bei den Neubauten sollen moderne Gesichtspunkte nicht zu kurz kommen, auch sollen energetische Aspekte vollauf berücksichtigt werden.

Es sei jedoch daran gedacht, bei der Architektur, dem Zuschnitt der Wohnungen und den Einrichtungen mit einem „Wiederholungsfaktor“ zu arbeiten, um somit zu sparen und die Kosten beherrschbar zu halten.
- Egbert Teimann -

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