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Der letzte Drucker von Felixmüller - Hans-Jürgen Wilke erzählt von seiner Arbeit

Viele der derzeit auf Haus Opherdicke gezeigten über 100 grafischen Arbeiten von Conrad Felixmüller stammen aus seiner Hand: Hans-Jürgen Wilke ist ein wichtiger Leihgeber der Ausstellung und zugleich der letzte Drucker, der für Felixmüller gearbeitet hat. Am Sonntag erzählt er von seiner Tätigkeit.

Wilke war von 1970 bis zum Tode des Künstlers im Jahr 1977 als sein Drucker tätig. In dem Vortrag vermittelt er mit Hilfe unterschiedlicher Druckbögen und Druckstöcke einen lebhaften Eindruck von seiner Arbeit. Wer zuhören möchte, ist am Sonntag, 5. März um 14.30 Uhr im Spiegelsaal von Haus Opherdicke richtig. Der Besuch ist kostenfrei.

Bericht aus der Arbeit mit großem Künstler

Felixmüller zählt zu den bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten seiner Generation. Zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit zeigen seine Bilder einfühlsame Porträts und spiegeln Szenen des Alltags wider, insbesondere sozialkritische Darstellungen des Arbeitermilieus.

Wegen des großen Interesses an den Arbeiten verlängerte der Kreis die Ausstellung mit dem Titel „Kunst ist eine historische Angelegenheit“ auf dem kreiseigenen Gut in Holzwickede bis zum 26. März. Öffentliche Führungen finden sonntags um 11.30 Uhr und um 14.30 Uhr statt.
- Sigrid Zielke-Hengstenberg -

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