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Ausstellung endet - Ein letzter Blick auf Puccinelli-Skulpturen

Wer die Skulpturen von Raimondo Puccinelli noch sehen möchte, sollte sich sputen. Die Arbeiten des amerikanisch-italienischen Bildhauers sind nur noch bis Sonntag, 14. Mai in der Stiftskirche auf Schloss Cappenberg in Selm zu sehen.

1904 in San Francisco als Sohn eines Italieners und einer Schwedin geboren, war Puccinelli zeitlebens von multikulturellen Einflüssen geprägt. Bereits in jungen Jahren konzentrierte er sich auf seine bildhauerische Ausbildung. 1927 erfolgte ein erster intensiver Studienaufenthalt in Italien, wo Puccinelli auch in den berühmten Marmor-Steinbrüchen arbeitete.

Moderner Tanz faszinierte besonders

Einen nachhaltigen Einfluss auf sein künstlerisches Wirken hatte die Bekanntschaft mit zahlreichen Protagonisten des modernen Tanzes wie Martha Graham oder Mary Wigman. Das Thema Tanz in all seinen Ausdrucksformen wurde zum inhaltlichen Schwerpunkt des Bildhauers.

In den 1930er Jahren wechselte Puccinelli oft zwischen San Francisco und New York hin und her, wo seine Skulpturen 1936 in der Ausstellung „Degas, Maillol, Puccinelli“ sowie „Barlach, Lehmbruck, Puccinelli“ zu sehen waren. 1960 ließ sich der Künstler endgültig in Florenz nieder, wo er 1986 ausstarb.
- PK -

 

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