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Nasser Winter - Mehr Wasser als gewöhnlich

Foto: Max Rolke - Kreis Unna

Die Talsperren im Einzugsgebiet der Ruhr haben sich von der langen Sommer-Trockenheit erholt. Und das mit beeindruckenden Niederschlagswerten, wie Auswertungen des Ruhrverbands für die Monate Dezember bis Februar ergeben. Besonders nass waren der Dezember und Januar.

Vor über 90 Jahren hat der Ruhrverband mit seinen Aufzeichnungen über das Temperatur- und Niederschlagsgeschehen begonnen, und nur zehn dieser Jahre hatten einen noch nasseren Winter erlebt. Dafür waren vor allem die Monate Dezember und Januar mit 57 bzw. 50 Prozent mehr Niederschlag als im langjährigen Mittel verantwortlich.

Überschuss von 32 Prozent

Im Februar 2019 hingegen lag die Regenmenge nur bei drei Vierteln des jahreszeitüblichen Wertes. In der Gesamtbetrachtung ergibt dies für den Winter 2018/19 einen Niederschlagsüberschuss von 32 Prozent gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 1927 bis 2017.

Erfreulicherweise konnte sich das Talsperrensystem des Ruhrverbands dank dieser ergiebigen Niederschläge von den außergewöhnlichen Belastungen der Vormonate erholen. Noch Anfang Dezember hatte der Gesamtfüllstand aufgrund der sehr hohen Wasserabgaben bei 42,5 Prozent vom Vollstau gelegen – der niedrigste Stand für diese Jahreszeit seit dem noch extremeren Trockenjahr 1976.

- Ruhrverband -

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