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Ruhrgebiet bleibt bunt - Zahl der Ausländer steigt

Grafik: i = InfoGrafik: Matthias Horstmann - Kreis Unna
16.04.2018 Die Zahl der im Ruhrgebiet lebenden ausländischen Staatsangehörigen ist 2017 gegenüber 2016 um 2,4 Prozent gestiegen. Zum Jahresende lebten hier insgesamt 795.875 Ausländer. Das hat der Regionalverband Ruhr (RVR) berechnet. Grundlage waren Daten des Landesamtes IT.NRW.

Die größte Personengruppe mit nicht-deutscher Staatsbürgerschaft stellen nach wie vor die Türken: Ihr Anteil lag bei 25,8 Prozent. Die Zahlen sinken allerdings seit Jahren. Auch von 2016 auf 2017 nahm sie leicht ab (-1,0 Prozent).

Hälfte der Einwohner kommt aus fünf Staaten

Weitere häufig vertretene Herkunftsländer sind Syrien (74.500, im Vergleich zu 2016 +14,7 Prozent), Polen (61.740; +1,8 Prozent), Rumänien (39.655; +7,3 Prozent) und Italien (31.455; +1,7 Prozent). Gemeinsam mit den türkeistämmigen Menschen machen Personen aus diesen vier Staaten insgesamt mehr als die Hälfte der ausländischen Einwohner der Metropole Ruhr aus.

32,7 Prozent der ausländischen Einwohner des Ruhrgebiets (260.190 Personen) stammten aus einem der 27 EU-Mitgliedsstaaten, insgesamt 70,8 Prozent generell aus einem europäischen Staat.

In Gesamt-NRW lebten Ende 2017 insgesamt 2,572 Millionen Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Dies ist die höchste jemals in diesem Zusammenhang ermittelte Zahl.
- idr -

  • Weitere Informationen: RVR

        


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