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Medizinstipendien - Gegen möglichen Ärztemangel im Kreis

StethoskopFoto: pixabay.com
11.10.2018 Man weiß ja nie, sagte sich die Mehrheit im Kreistag und verabschiedete eine Richtlinie für die Gewährung von Stipendien für Studenten der Humanmedizin. Dahinter steckt die Idee, den Kreis vor einem Ärztemangel durch Bindung von medizinischem Nachwuchs an den Standort zu bewahren. Aktuell gibt es kein Problem.

Im ersten Schritt sollen mit Beginn des Wintersemesters 2019 drei Studenten mit je 500 Euro monatlich und für insgesamt maximal vier Jahre unterstützt werden. Die Zahl der zu diesen Konditionen finanziell geförderten angehenden Humanmediziner soll im Laufe der Jahre in Dreierschritten steigen: Mit Beginn des Wintersemesters 2022 sollen insgesamt zwölf Studenten gefördert werden. Die über die Jahre 2019/2020 bis 2020/2023 zu zahlende Summe liegt bei insgesamt 288.000 Euro.

Stipendium an Bedingungen geknüpft

Das Stipendium ist an Vorgaben gebunden: Die Prüfungen sollen in der Regelstudienzeit abgelegt und das Praktische Jahr nach Möglichkeit im Kreis absolviert werden. Außerdem müssen sich die durch das Stipendium unterstützten Mediziner nach der Approbation im Kreis Unna zum Facharzt weiterbilden lassen oder im Kreisgebiet als Arzt praktizieren bzw. in den öffentlichen Gesundheitsdienst einsteigen.

- Constanze Rauert -

 

 

 

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