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Statistik der Unteren Jagdbehörde - 15 neue Jäger im Kreis

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Wer in Deutschland die Jagd ausüben will, benötigt einen Jagdschein. Doch erst nach bestandener Jägerprüfung kann der Jagdschein erteilt werden. Diese Voraussetzung erfüllen jetzt 15 Jäger, die 2014 ihr „Grünes Abitur“ bestanden haben.

17 Teilnehmer sind 2014 im Kreis Unna zur Jägerprüfung angetreten, zwei von ihnen fielen durch. Das geht aus der Jahresstatistik der Unteren Jagdbehörde hervor. Zum Vergleich: 2013 nahmen 18 Menschen an dieser Prüfung teil, 15 davon bestanden sie. Damit sank die Durchfallquote im vergangenen Jahr von 16,66 Prozent (2013) auf 11,76 Prozent.

Nicht zu Unrecht wird die Jägerprüfung häufig als „Grünes Abitur" bezeichnet. Um überhaupt zugelassen zu werden, müssen Interessenten ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis vorlegen, die Schulung zur „Kundigen Person“ absolviert haben und an einem Seminar über die sichere Handhabung und das Schießen mit einer Kurzwaffe teilgenommen haben.

Die Jägerprüfung selbst ist komplex und besteht zunächst aus einer schriftlichen Prüfung mit 100 Fragen aus vier Fachbereichen im Multiple-Choice-System. Ist dieser erste Prüfungsteil erfolgreich absolviert, erfolgt die Zulassung zu Schießprüfung und zur mündlich-praktischen Prüfung. Dabei werden drei Prüflinge circa eineinhalb Stunden lang über alle Fachgebiete hinweg geprüft. Das Mindestalter zum Zeitpunkt der Prüfung ist 15 Jahre.

Zur Ausübung der Jagd ist der Besitz eines Jagdscheines erforderlich, der ebenfalls von der Unteren Jagdbehörde erteilt bzw. verlängert wird.

2014 wurden insgesamt 584 Jagdscheine erteilt, davon 117 Einjahresjagdscheine, 7 Zweijahresjagdscheine, 443 Dreijahresjagdscheine, 4 Tagesjagdscheine, 2 Ausländer-Tagesjagdscheine, 1 Dreijahres-Falknerschein, 6 Jugendjagdscheine und 4 Umschreibungen von einem Jugend- zu einem Erwachsenenjagdschein.  Zum Vergleich: Im Jahr 2013 wurden 562 Jagdscheine ausgestellt.
- Birgit Kalle -

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