Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

33 Sprengstofferlaubnisse erteilt

Jäger oder Sportschützen, die ihre Patronen selbst füllen möchten, brauchen eine Erlaubnis. 2013 hat die Ordnungsbehörde beim Kreis 33 Ersterteilungen oder Verlängerungen von Sprengstofferlaubnissen vorgenommen (2012: 34).

Wer als Wiederlader von Patronenhülsen, Vorderladerschütze oder Böllerschütze aktiv werden möchte, benötigt eine entsprechende Erlaubnis. Sie wird nach eingehender Prüfung und befristet für die Dauer von fünf Jahren erteilt.

Voraussetzung für die Erteilung der Erlaubnis zum Erwerb, Umgang und Lagerung von explosiven Stoffen für den privaten Gebrauch sind neben der Teilnahme an einem staatlich anerkannten Lehrgang das Vorliegen der Zuverlässigkeit und ein Bedürfnisnachweis.

Vor der Teilnahme an einem Lehrgang zur Erlangung der Fachkunde benötigt der Schütze eine Unbedenklichkeitsbescheinigung, um seine Eignung und Zuverlässigkeit zu belegen. 2013 stellte der Kreis Unna insgesamt neun solcher Unbedenklichkeitsbescheinigungen und damit vier mehr als 2012.  Das geht aus der Jahresstatistik der unteren Jagdbehörde hervor.

Die erteilte Sprengstofferlaubnis beinhaltet auch das Recht, Treibladungspulver bis zu einer bestimmten Menge zu lagern. Die Ordnungsbehörde überprüft die ordnungsgemäße Lagerung der Stoffe. 32 Lagerstätten wurden 2013 durch die Mitarbeiter des Kreises Unna im Jahr 2010 in Augenschein genommen (2012: 32).
– Birgit Kalle –

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