Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

"60 Jahre LWL - 60 Einblicke"

„60 Jahre LWL – 60 Einblicke“. So heißt die Ausstellung, die Landrat Michael Makiolla und Landesdirektor Dr. Wolfgang Kirsch anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) im Kreishaus eröffneten. Die LWL-Geschichte wird im Verwaltungsgebäude in Unna bis zum 28. März zu sehen sein.

Die LWL-Geschichte wird im Verwaltungsgebäude in Unna bis zum 28. März zu sehen sein. Wie umfangreich das Betätigungsfeld des Landschaftsverbandes ist, veranschaulicht die bebilderte Zeitreise eindrucksvoll. Die Gestaltung der Ausstellung ermöglicht viele verschiedene Blickwinkel auf den Land-schaftsverband Westfalen-Lippe. Getreu dem Ausstellungstitel „60 Jahre LWL – 60 Einblicke“ kann in 60 würfelförmigen Elementen jeweils ein Aspekt des LWL betrachtet werden.

Der Landschaftsverband nimmt für Kreise, Städte und Gemeinden in Westfalen und in Lippe soziale, kulturelle und gesundheitliche Aufgaben wahr. „Der LWL ist uns lieb und teuer“, betonte Landrat Michael Makiolla auch mit einem Augenzwinkern. Der Verwaltungschef spielte damit darauf an, dass die Arbeit des LWL durch die Landschaftsverbandsumlage finanziert wird und der Kreis Unna aktuell 87,6 Millionen Euro zahlen muss.

Landesdirektor Dr. Wolfgang Kirsch betonte seinerseits, dass der LWL „fast genau so viel Geld im Kreis Unna für die Betreuung und Unterbringung behinderter Menschen ausgibt“. Der LWL-Chef ließ jedoch keinen Zweifel daran, dass die Umlage eine enorme Belastung für finanziell ausblutende Städte und Gemeinden ist. Kirsch zeigte sich deshalb enttäuscht darüber, dass die im Koalitionsvertrag festgeschriebene Entlastung bei der Eingliederungshilfe nach aktuellen Signalen aus Berlin vorerst nicht kommen werde. – Constanze Rauert -

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