Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Antrittsbesuch der AWO - Zusammenarbeit mit Kreis geht weiter

Anfang des Jahres nahm der neue AWO Unterbezirk Ruhr-Lippe-Ems seine Arbeit auf und verantwortet seitdem die hauptamtliche Arbeit in den Kreisen Unna und Warendorf sowie der Stadt Hamm. Dem Vorsitzenden Hartmut Ganzke und Geschäftsführer Rainer Goepfert ist dabei der persönliche Austausch mit den Akteuren in der Region wichtig. Beim Antrittsbesuch bei Landrat Michael Makiolla und Sozialdezernent Torsten Göpfert mussten sich die Gesprächspartner allerdings nicht lange vorstellen: Sie arbeiten seit Jahren eng zusammen.

Die AWO-Vertreter nutzten die Gelegenheit, um die neue Struktur des Unterbezirks mit 2.000 Mitarbeitenden in über 150 Einrichtungen, davon viele im Kreis Unna, vorzustellen. Ein weiteres Thema war der Ausbau der Kindertagesstätten. Die Schaffung von Kita-Plätzen stelle auch den Kreis Unna und seine Kommunen vor große Herausforderungen, so Dezernent Torsten Göpfert. Er begrüßte daher das hohe Engagement von Trägern wie der AWO, die von ihren 45 Kitas aktuell 31 Kreisgebiet betreibt. Hartmut Ganzke verwies auf zwei weitere Kitas, die in enger Abstimmung mit dem Kreis in Bönen und Holzwickede entstehen werden.

Viel Einsatz für den sozialen Arbeitsmarkt

Ein Thema, das der Kreis Unna und die AWO seit drei Jahren verfolgen, ist der soziale Arbeitsmarkt. Gemeinsam hatten beide einen wirklichen sozialen Arbeitsmarkt gefordert, der langzeitarbeitslosen Menschen eine längerfristige sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gibt und der auskömmlich finanziert ist. Daher hatten sich beide Partner intensiv in das Ende 2018 ausgelaufene Bundesprogramm „Soziale Teilhabe‘“ eingebracht.

„Gemeinsam mit allen Akteuren haben wir es geschafft, dass der Kreis Unna mit 700 Plätzen Spitzenreiter in Deutschland war“, so Landrat Makiolla.

Zur weiteren Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit setzen AWO und Kreis nun auf das neue Teilhabechancengesetz.

 - Sebastian Laaser -

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