Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Opherdicker Ausstellungsende naht - Poppe Folkerts nur noch kurz zu sehen

Nach erfolgreichen Ausstellungsmonaten auf Haus Opherdicke endet die Schau „Zwischen Himmel und Meer“ mit Werken des norddeutschen Künstlers Poppe Folkerts am Sonntag, 22. Februar. Wer die beeindruckenden Arbeiten noch sehen will, hat täglich von 10.30 bis 17.30 Uhr die Gelegenheit dazu.

Der auf Norderney geborene Poppe Folkerts (1875-1949) zählt mit seinem umfangreichen und vielfältigen Œuvre zu den renommiertesten Künstlern der friesischen Küste. Mit einer Auswahl von mehr als 90 Arbeiten dieses bemerkenswerten Malers, Zeichners und Grafikers hat der Kreis Unna nach  Hermann Buß und Hans Trimborn die Ausstellungsreihe norddeutscher Künstler auf Haus Opherdicke fortgesetzt.

Keine Heimatmaler

„Obwohl alle Maler die Motive ihrer Heimat aufgreifen, sind sie dennoch keine Heimatmaler“, sagt Thomas Hengstenberg, Leiter des Fachbereichs Kultur des Kreises. „Es ist vielmehr spannend zu beobachten, wie unterschiedlich jeder einzelne von ihnen die norddeutsche Küste als Ausgangspunkt für das eigene künstlerische Schaffen aufgreift.“

Spannung und Dynamik

Im Gegensatz zu der ruhigen Malerei von Hans Trimborn zeigt sich die Kunst Poppe Folkerts‘ voller Spannung und Dynamik. Poppe Folkerts faszinierte die gewaltige Kraft der Natur, die wechselnden  Stimmungen des Meeres und des Lichts. Seine Vorliebe galt der Plein-Air-Malerei und der damit verbundenen spontanen Auseinandersetzung mit der Natur. Beeinflusst von den deutschen Impressionisten, suchte sich Folkerts sein Atelier am Strand, auf der Düne oder auf einem Segelboot.
- Sigrid Zielke-Hengstenberg, M. A. -

 

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