Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Ausstellung: Poppe Folkerts

Poppe Folkerts - Kuff vor dem Wind

„Poppe Folkerts – Zwischen Himmel und Meer“. So ist die Ausstellung überschrieben, die der Kreis ab 31. August auf Haus Opherdicke in Holzwickede zeigt. Zu sehen sind mehr als 90 Arbeiten; einen Großteil steuerte die Poppe-Folkerts-Stiftung bei.

Nach Herman Buß und Hans Trimborn präsentiert der Kreis mit Poppe Folkerts bis zum 22. Februar 2015 erneut einen norddeutschen Maler, der mit seinem umfangreichen und vielfältigen Œuvre zu den renommiertesten Künstlern der friesischen Küste zählt. Gleichzeitig wird in den kreiseigenen Ausstellungsräumen die Vorstellung norddeutscher Künstler fortgesetzt.

Der auf Norderney geborene Folkerts (1875-1949) begab sich nach der Ausbildung zum Maler und Glaser auf Wanderschaft, wurde in die „Königlich akademische Hochschule für bildende Künste“ in Berlin aufgenommen und befuhr auf Schulschiffen der kaiserlichen Marine zu Studienzwecken die Welt.

1900 kehrte Folkerts nach Norderney zurück, denn ihn faszinierten die gewaltige Kraft der Natur, die wechselnden Stimmungen des Meeres und des Lichts. Seine Vorliebe galt der Plein-Air-Malerei und der damit verbundenen spontanen Auseinandersetzung mit der Natur.

Beeinflusst von den deutschen Impressionisten, suchte sich Folkerts sein Atelier am Strand, auf der Düne oder auf einem Segelboot. Als „Maler der Nordsee“, wie sich der Künstler selbst bezeichnete, schuf Folkerts zahlreiche Seestücke, aber auch Landschaften und Porträts. - Sigrid Zielke, M.A. -

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