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Wohnungsanpassung - Vom barrierefreien Bad bis zum Treppenlift

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Wohnen ist mehr als ein Dach über dem Kopf – vor allem wenn ein Handicap die Bewegungsfreiheit erheblich einschränkt. „Seit dem 1. Januar gibt es mehr Geld, um die Wohnung im Fall eines Pflegefalles umbauen zu lassen“, sagt Wohnberaterin Brigitte Sawall von der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna.

Ein barrierefreies Bad ist in der Regel als erstes nötig, damit ein Mensch trotz Pflegebedürftigkeit möglichst lange möglichst selbständig in seiner vertrauten Umgebung wohnen bleiben kann. Das Pflegestärkungsgesetz bringt hier eine deutliche Verbesserung: Statt wie bisher 2.557 Euro gibt es jetzt einen Zuschuss von bis zu 4.000 Euro pro Maßnahme. „Damit kann man schon eine Menge erreichen“, sagt Brigitte Sawall.

Weitere Beispiele für Umbaumaßnahmen können Rollstuhlrampen oder automatisch öffnende Fenster sein. Was benötigt wird, hängt vom Einzelfall ab. „Je älter wir werden, um so mehr Zeit verbringen wir in den eigenen vier Wänden“, weiß Brigitte Sawall. Umso wichtiger sei es, die Wohnung den geänderten Bedürfnissen anzupassen.

Übrigens: Bei mehreren Pflegebedürftigen, die zusammen in einer Wohnung leben, erhöht sich der Betrag für eine so genannte wohnumfeldverbessernde Maßnahme auf bis zu 16.000 Euro.
 - Birgit Kalle -

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