Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Bilanz der Rettungsleitstelle

Wenn das Telefon klingelt, wissen alle: Jetzt kann es um Leben und Tod gehen. Deshalb sind in der Rettungsleitstelle rund um die Uhr Konzentrationsfähigkeit und starke Nerven gefragt.

Etwa 49.000 Einsätze koordinierten die rund 20 Mitarbeiter mit Jens Bongers an der Spitze im letzten Jahr. Dabei geht es um Patiententransporte, aber auch um die Einsatzkoordination bei Bränden bei Verkehrsunfällen oder anderen persönlichen Menschenschicksalen. Langeweile jedenfalls kommt nicht auf – zumal die Einsätze von 2008 bis 2013 um 16 Prozent gestiegen sind.

Neben den 2.250 ehrenamtlichen und 180 hauptamtlichen Feuerwehrkräften spielen die Ehrenamtlichen vom Deutschen Roten Kreuz, Technischen Hilfswerk, Malteser Hilfsdienst oder der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft im Rettungsverbundsystem eine wichtige Rolle.

Manpower allein reicht aber nicht aus. Deshalb schaffte der Kreis 2013 für rund 270.000 Euro einen Abrollbehälter Logistik und einen zweiten Rettungswagen für den Patiententransport an, stellte den dritten Bauabschnitt der Atemschutzübungsstrecke fertig und erweiterte die technische Ausstattung von Feuerwehrservicezentrum und Rettungsleitstelle. - Constanze Rauert -

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