Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Frauen verschiedener Religionen im Gespräch - „Fasten – nur Verzicht?!“

„Fasten – nur Verzicht?! Frauen aus Judentum, Christentum und Islam im Gespräch.“ So ist die inzwischen siebte Veranstaltung des interreligiösen Frauennetzwerkes Bergkamen-Kamen am Montag, 9. März in der Stadtbibliothek in Bergkamen überschrieben.

In der Diskussion im Zusammenhang mit dem Internationalen Frauentag, dem Weltgebetstag der Frauen und in der christlichen Fastenzeit setzen sich Frauen aus Judentum, Christentum und Islam mit dem Thema auseinander. Für musikalische Zwischentöne sorgt die Werner Kabarettgruppe „Die Kaktusblüten“. Der Eintritt der Veranstaltung von Frauen für Frauen ist frei. Beginn ist am 9. März um 16.30 Uhr (Ende gegen 18.30 Uhr) in der Stadtbibliothek Bergkamen, Stadtmarkt 1.

Fastenzeit – Zeit der Besinnung

Das Fasten, beziehungsweise die Fastenzeit, blickt auf eine lange, tief im Glauben verschiedener Religionen verwurzelte, Tradition zurück. Grundsätzlich unterscheiden sich die einzelnen Religionen kaum in ihrer Ausgestaltung des Fastens. Zwar weichen Regeln und Zeiten oft stark voneinander ab, der Kern ist immer der Gleiche: Die Fastenzeit dient der Besinnung auf das wirklich Wichtige.

In der Veranstaltung werden Grundinformationen und Textstellen der drei Buchreligionen vorgestellt; in einem weiteren Teil werden Frauen zu Wort kommen, die im Gespräch schildern, wie sie im Alltag die Fastenzeit ihrer Religion leben.

Die Netzwerkkoordination wird vom Kommunalen Integrationszentrum (KI) Kreis Unna geleistet. Anfragen beantwortet Anne Nikbin vom Kommunalen Integrationszentrum Kreis Unna, Tel. 0 23 07 / 9 24 88 75.
- PK -

Hintergrundinformation

Die im interreligiösen Frauennetzwerk Bergkamen-Kamen aktiven Veranstalterinnen kommen aus folgenden Institutionen: Städtische Bibliotheken Bergkamen und Kamen, Gleichstellungsstellen der Städte Bergkamen und Kamen, Evangelische und katholische Kirchengemeinden Bergkamen, Christlich-islamischer Freundeskreis Kamen und Jüdische Gemeinde „haKochaw“ für den Kreis Unna.

Frauen mit Zuwanderungsgeschichte aus dem Begegnungs- und Bildungsprogramm K.I.M. (Kommunal. Integrativ. Multikulturell.) des Kommunalen Integrationszentrums Kreis Unna, die den interreligiösen Dialog von Frauen in Bergkamen und Kamen angestoßen haben, sind ebenfalls im Netzwerk vertreten.

Das Netzwerk bearbeitet interreligiös Themen, die zugewanderten und einheimischen Frauen im Alltag begegnen. Es setzt sich interreligiös mit den unterschiedlichen Möglichkeiten des Umgangs mit dem jeweiligen Thema auseinander.

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