Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Mehr Frauen in Führung - Praxisnahe Beispiele vorgestellt

Gleiche Einstiegs- und Aufstiegschancen für Frauen und Männer schaffen – das ist das Ziel der Initiative „Mehr Frauen in Führungspositionen“. Von der Personalgewinnung und –auswahl, über die Arbeitszeitregelungen bis hin zur gleichwertigen Vergütung gibt es viele Stellschrauben, an denen ein Unternehmen drehen kann, um dieses Ziel zu erreichen.

Einen Überblick über mögliche Maßnahmen verschafften sich mehr als 20 Personalverantwortliche und Unternehmer. Im Rahmen der Veranstaltung „Frauen in Führung" hatte das regionale Bündnis für Chancengleichheit im Kreis Unna sein Pendant aus Dülmen zum praxisnahen Erfahrungsaustausch eingeladen.

Aurubis AG als Gastgeber

In den Räumlichkeiten der gastgebenden Aurubis AG begrüßten Michael Makiolla, Landrat des Kreises Unna, und Lisa Stremlau, Bürgermeisterin der Stadt Dülmen, die interessierten Gäste, bevor die neue Werksleiterin der Aurubis AG, Astrid Herbers ihren Betrieb vorstellte.

Daran anschließend zeigten die beiden regionalen Bündnisse für Chancengleichheit auf, welche Aktivitäten sie in den vergangenen zwei Jahren initiierten, was erfolgreich war und wo es noch Verbesserungsbedarfe gibt. Neben dem großen Azubi-Zukunftsworkshop im Kreis Unna wurde so zum Beispiel eine Bustour durch Dülmen vorgestellt, bei der Mädchen verschiedene Mint-Berufe kennenlernen konnten.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Das Interesse der Gäste weckte auch das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie. So stand bei der Lünener Aurubis AG das Thema Angehörigenpflege im Mittelpunkt, während in Dülmen eine Kinder-Ferienbetreuung ins Leben gerufen wurde.

In Zukunft wollen sich beide Bündnisse noch stärker der Zusammenarbeit mit Universitäten widmen um gerade für Führungspositionen gut qualifizierte weibliche Fachkräfte zu gewinnen.
- Julia Schmidt -

Hintergrund

Die Unternehmenstage 2015 werden vom Kompetenzzentrum Frau & Beruf Westfälisches Ruhrgebiet (Competentia) in Kooperation mit der IHK zu Dortmund, der Handwerkskammer Dortmund, den Wirtschaftsförderungen Dortmund und Kreis Unna sowie dem Startercenter NRW Kreis Unna organisiert. Sie geben den Unternehmen der Region die Möglichkeit, innerhalb kurzer Zeit einen Überblick über die verschiedenen Inhalte und Themen des Kompetenzzentrums Frau und Beruf zu gewinnen.

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