Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Auf den Sattel, fertig, los - Landrat weiht Alleen-Radweg ein

Viele Jahre wurde geplant, zwei Jahre wurde gebaut. Jetzt ist das unter Regie des Kreises entstandene gut acht Kilometer lange Teilstück des Alleen-Radweges zwischen dem Kreis-Tierheim in Unna-Königsborn und der Stadtgrenze Hamm fertig.

Eingeweiht wurde die Strecke von Landrat Michael Makiolla, privat begeisterter Radler und diesmal in offizieller Mission am Start. Den Spuren des Verwaltungschefs folgten zahlreiche Pedalritter. Sie hatten es sich trotz ungewisser Wetterprognose nicht nehmen lassen, zum Alleen-Radweg zu rollen und die Strecke mit offiziell einzufahren.

Verbindung zwischen Ruhrgebiet und Bördelandschaft

„Der insgesamt 23 Kilometer lange Alleen-Radweg verbindet das Ruhrgebiet mit der westfälischen Bördelandschaft und ist für den RadKreis Unna der jüngste, rundum gut gelungene Baustein in Sachen Radtourismus“, brachte Landrat Makiolla die Bedeutung der Strecke auf den Punkt.

Zumal Tische und Sitzgelegenheiten am Wegesrand sowie die schönen Aussichten an vielen Punkten zur Kombi „radeln und rasten“ einladen. Radler dürfen auch gerne immer wieder vom Weg abkommen, schließlich finden sich längs der Strecke zwischen Unna-Königsborn und Hamm immerhin 17 interessante Anlaufstellen wie z.B. der Bahnhof Lenningsen oder der Erdbeerhof Louven. Teilweise ganz nah ist auch der Seseke-Radweg.

„Nebenbei“ noch Brücken und Rampen saniert und gebaut

Der insgesamt 2,7 Millionen Euro teure Radweg – vor allem geschuldet der notwendigen Sanierung bzw. dem Neubau von insgesamt fünf Brücken und drei Rampen – wurde zu 75 Prozent aus dem Alleenradwegeprogramm des Landes finanziert.

Dass das Geld gut angelegt ist, zeigten bereits die letzten Wochen: Schon im Vorfeld der offiziellen Einweihung testeten viele Radler und Spaziergänger die Strecke - und schwärmten anschließend.
- Constanze Rauert -



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