Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Kompostwerk in Fröndenberg-Ostbüren - Exkursionsziel für Schulklassen

Bioabfall und Grünschnitt, daneben Wertstoffhof und Schadstoffannahme - all‘ dies gibt es auf dem GWA-Kompostwerk in Fröndenberg. Für Schulklassen, die wissen wollen, was da alles so passiert, gilt: immer hineinspaziert.

Das Kompostwerk der Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft (GWA) erlaubt den Blick hinter die Kulissen. Dort ist zu sehen, was passiert, wenn Wertstoff- oder Biotonne geleert und der Inhalt abtransportiert ist. Viele moderne Verfahren zur Aufbereitung von Stoffen, die längst nicht mehr Abfall sind, lassen sich im GWA-Werk im Südkreis hautnah beobachten.

Vor Ort wird auch schnell klar, was der Begriff „Kreislaufwirtschaft“ meint und wie das funktioniert. Der Blick auf das angrenzende Gelände der ehemaligen Zentraldeponie Ostbüren demonstriert außerdem den Unterschied gegenüber „gestern“.

Die Hintergründe und Zusammenhänge der Kreislaufwirtschaft werden bei einer inhaltlich auf die jeweilige Altersgruppe abgestimmten Betriebsführung erklärt. Eine Führung durch das Kompostwerk dauert rund 60 Minuten, inklusive aller Standorteinrichtungen etwa 90 Minuten. Möglich sind die Führungen werktags zwischen 9 und 14 Uhr.

Damit Wissen einfach möglich ist, beteiligt sich die GWA bei Besuchen von Schulklassen aus dem Kreis übrigens mit 50 Prozent an den Busfahrtkosten. Eine Führung am Kompostwerk lässt sich auch mit einer Betriebsbesichtigung der Müllverbrennungsanlage (MVA) in Hamm kombinieren. GWA und MVA steuern dann gemeinsam etwas zu den Buskosten bei.

Wer sich für eine Führung interessiert, bekommt Informationen bei der GWA-Abfallberatung unter der gebührenfreien Rufnummer 0 800 400 1 400 (montags bis donnerstags 8.30 bis 17 Uhr; freitags 8.30 bis 15 Uhr). - GWA -

Mehr Infos und ein Anmeldeformular gibt es auch auf der GWA-Homepage www.gwa-online.de.

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