Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Sprachliche Heimat geben - Fachkräfte des Offenen Ganztags machen sich fit

Die Zahl der Kinder, die aus dem Ausland in den Kreis Unna kommt - sei es, weil sie fliehen mussten oder aus anderen Gründen mit ihren Familien eine neue Heimat suchen - wächst stetig. Diese Kinder sollen einen möglichst guten Start in Deutschland haben.

Das Ziel wird leichter erreicht, wenn die Kinder am Alltagsleben teilhaben können. Dafür wiederum ist es wichtig, dass sie schnell die deutsche Sprache lernen, aber auch auf das Leben in Deutschland in all seinen Facetten gut vorbereitet sind.

Schulungsreihe auf der Öko-Station gestartet

In Kooperation mit dem Schulamt für den Kreis Unna hat das Kommunale Integrationszentrum (KI) des Kreises Unna am 3. September auf der Ökostation des Kreises in Bergkamen-Heil eine Schulungsreihe für Fachkräfte des Offenen Ganztags gestartet.

An insgesamt fünf Tagen vertiefen 26 Fachkräfte ihre Kenntnisse in unterschiedlichen Themenbereichen: Neben der Vermittlung von Handwerkzeug zur Förderung der deutschen Sprache in Alltags- und Spielsituationen stehen die Themen interkulturelle Sensibilisierung und der Umgang mit traumatisierten Kindern aus Krisengebieten auf dem Programm.

Integrativer Ansatz des Go-in-Projektes wird unterstützt

An der Seite der Schulen unterstützen die Offenen Ganztagsschulen den integrativen Ansatz des Go-in-Projektes und helfen den neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen, sich in ihrer neuen Heimat nicht nur sprachlich zurechtzufinden.

Weitere Informationen zum Thema gibt es beim KI Kreis Unna bei Heike Maier-Finnemann, Tel. 0 23 07 / 9 24 88-76, E-Mail: heike.maier-finnemann@kreis-unna.de.
- Constanze Rauert -


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