Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Aus Abfall wird Naturdünger - Heimatverein Werne besucht Kompostwerk

Wie aus Abfall ein Naturdünger wird: Der Heimatverein Werne schaute jetzt hinter die Kulissen des GWA-Standorts in Fröndenberg-Ostbüren und erfuhr viel Wissenswertes über die Abfallwirtschaft des Kreises Unna und das Kompostwerk.

Neben der Schadstoffannahme, dem Wertstoffhof und der Umladeanlage war vor allem die Kompostierung der Garten- und Parkabfälle sowie der Bioabfälle aus den privaten Haushalten im Kreis Unna von Interesse. Michael Wittmers, stellvertretender Betriebsleiter, und Pressesprecher Andreas Hellmich erläuterten ausführlich den Unterschied zwischen der verhältnismäßig einfachen Mietenkompostierung der Garten- und Parkabfälle und dem anspruchsvolleren Biodegma-Verfahren, mit dem die Bioabfälle verarbeitet werden.

Gütezeichen für den Naturdünger

Von dem Endprodukt beider Kompostierungswege, sprich der Qualität des mit dem Gütezeichen Kompost ausgezeichneten GWA-Naturdüngers „Lumbricus“ (lat. Regenwurm) zeigten sich die interessierten Besucher überzeugt.

Grünschnittkompost bei Privatabnehmern beliebt

Während der „Bioabfallkompost“ in der regionalen Landwirtschaft eingesetzt wird, ist der „Grünschnittkompost“ vor allem bei privaten Abnehmern sehr beliebt. „Lumbricus“ ist auf allen GWA-Wertstoffhöfen und am Kompostwerk in Ostbüren erhältlich; mit dem Kompost-Abo sogar besonders preiswert.

Weitere Informationen z.B. zu den Themen Kompostqualität und -einsatz sind erhältlich bei der GWA-Abfallberatung am gebührenfreien Servicetelefon unter 0800 400 1 400 (Montag bis Donnerstag  8.30 bis 17 Uhr, Freitag 8.30 bis 15 Uhr. Wer Interesse an Kompostwerkführungen hat, kann sich ebenfalls an die GWA-Abfallberatung wenden. Ab zehn Personen werden diese – nach Terminabsprache - gerne und kostenfrei durchgeführt.
- GWA -

Blick in die Presse