Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

LH-Kennzeichen

Landrat Michael Makiolla nimmt Kontakt mit dem Kreis Coesfeld auf, um zu klären, unter welchen Voraussetzungen das Kennzeichen „LH“ des Altkreises Lüdinghausen auch an Fahrzeuge im Kreis Unna geschraubt werden kann.

Der Landrat entspricht damit dem auf einem CDU-Antrag fußenden Beschluss des Kreistages. Verwaltungschef Makiolla signalisierte in der Diskussion, dass die Einführung von „LH“ nicht so einfach sein wird wie die von „LÜN“ für die einst kreisfreie und seit 1975 zum Kreis Unna gehörende Stadt Lünen.

Der Kreistag des Kreises Coesfeld hat erst im April die Einführung von „LH“ als Zweitkennzeichen neben „COE“ beschlossen und wartet derzeit auf die Freigabe durch das Bundesverkehrsministerium. Ist das erfolgt, müsste ein gemeinsamer  Antrag des Kreises Coesfeld und des Kreises Unna beim NRW-Verkehrsministerium gestellt und von dort „grünes Licht“ für das grenzüberschreitende Kennzeichenangebot gegeben werden.

Weitere Voraussetzung für die besonders für Werne und Selm (früher Kreis Lüdinghausen) interessante Einführung von „LH“ ist die Anschaffung einer Software durch den Kreis Unna, um unter anderem die doppelte Vergabe eines Kennzeichens zu verhindern.

Nach den Vorstellungen des Kreistages soll der Landrat auch Verbindung mit dem Märkischen Kreis (MK) aufnehmen, um zu hören, ob es dort Überlegungen gibt, das Kennzeichen „IS“ des Altkreises Iserlohn als Variante zuzulassen – interessant wäre dies vor allem für Schwerte.  – Constanze Rauert –

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