Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Immer mehr Abiturienten – Umbau der Bildungslandschaft gelingt

Die Bemühungen um den Ausbau der Bildungslandschaft im Kreis Unna sind erfolgreich: Die Zahl der Schulabgänger mit Hochschul- oder Fachhochschulreife steigt seit Jahren. „Der Kreis Unna wird immer mehr zum schlauen Kreis“, freut sich Landrat Michael Makiolla.

Am Ende des Schuljahres 2013/14 haben 2.001 junge Menschen im Kreis ihr Abitur oder die Fachhochschulreife geschafft. Das entspricht einem Anteil von 41,7 Prozent aller Schulabgänger. „Lässt man den doppelten Abiturjahrgang von 2012/13 unberücksichtigt, gab es seit dem Schuljahr 2005/06 einen kontinuierlichen Anstieg“; erläutert der Landrat. Damals verzeichnete der Kreis Unna 1.568 Jugendliche mit Hochschul- oder Fachhochschulreife. Das waren 30,4 Prozent aller Schulabgänger.

Kreis Unna liegt über Landesschnitt

Für den Zuwachs sorgen vor allem Abiturienten: Ihre Zahl ist stark angewachsen, und zwar auf 38,5 Prozent aller Schulabgänger (Schuljahr 2005/06: 27,4 Prozent). Die Zahl der Schulabgänger mit Fachhochschulreife hat sich dagegen kaum verändert. Ihr Anteil an allen Schulabgänger lag zuletzt bei 3,2 Prozent (Schuljahr 2005/06: 3,1 Prozent).

„Mit diesen Werten liegt der Kreis Unna nun über dem Schnitt des Landes Nordrhein-Westfalen“, freut sich der Landrat. Landesweit haben am Ende des Schuljahrs 2013/14 nur 40,5 Prozent aller Schulabgänger die Qualifikation fürs Studium erreicht. Auch hier sind die Zahlen in den Jahren seit dem Schuljahr 2005/2006 (30,6 Prozent) nahezu kontinuierlich angestiegen.

Wettbewerb mit anderen Regionen

„In den Zahlen zeigen sich die erfolgreichen Bemühungen um den Ausbau der Bildungslandschaft im Kreis Unna“, zieht Landrat Michael Makiolla eine Bilanz der von ihm vor einigen Jahren gestarteten Bildungsoffensive.

Der Verwaltungschef erinnert an das erklärte Ziel: „Im Wettbewerb der Regionen muss der Kreis auf Dauer lebenswert und wirtschaftlich wettbewerbsfähig sein. Dazu muss insbesondere auch die berufliche Qualifikation junger Menschen gefördert und verbessert werden.“
- Michael Hardekopf -

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