Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Mehr Sicherheit

Mehr Sicherheit für die Mieter: Die Arbeitsgemeinschaft der Wohnungsunternehmen Hamm-Lünen-Unna-Werne geht neue Wege. In Kooperation mit der Kreispolizeibehörde soll vor allem Wohnungseinbrüchen vorgebeugt werden.

Wohnungsbau und -vermietung bedeuten heute mehr als nur „ein Dach über dem Kopf“. Diese Erkenntnis ist längst in die Geschäftsphilosophie der Wohnungswirtschaft eingeflossen, die sich heute – wie zum Beispiel die Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) in Unnas Süden, in Königsborn oder in Fröndenberg – auch in den Wohnvierteln engagiert. Über insgesamt rund 25.000 Wohnungen verfügt diese Arbeitsgemeinschaft im Kreis Unna.

Ziel der jetzt durch eine Vereinbarung besiegelten Kooperation ist es, die Sicherheit der Menschen in den Wohnquartieren zu stärken und vorbeugend zu wirken. Denn, darüber sind sich die Partner einig, Opfer von Wohnungseinbrüchen leiden oft erheblich durch die Verletzung ihres persönlichen Refugiums.

Die Wohnungsunternehmen gehen sogar noch weiter: Sie wollen ab sofort das Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz mit einbinden bei der planerischen und baulichen Gestaltung von Gebäuden und des Umfeldes.

Landrat Michael Makiolla sieht als Chef der Kreispolizeibehörde gerade im Hinblick auf die steigenden Einbruchszahlen im Kreisgebiet in dieser Vereinbarung einen „wichtigen Schritt zur Steigerung des Sicherheitsbedürfnisses der Menschen in den 25.000 Wohnungen der Arbeitsgemeinschaft“ und gratulierte der heimischen Wohnungswirtschaft zu dieser beispielhaften Initiative. – Egbert Teimann –

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