Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Netzwerk "Wegen der Ehre"

Foto: toechterdesaufbruchs.de

Frauen mit Migrationsgeschichte stehen im Mittelpunkt der nächsten Veranstaltungen des Netzwerks „Wegen der Ehre“. So sind Schüler der Sekundarstufe II (Oberstufe) zum Dokumentarfilm „Töchter des Aufbruchs“ eingeladen.

Das 2008 unter Federführung des Kommunalen Integrationszentrums (KI) und der Gleichstellungsstelle Kreis Unna gegründete Netzwerk „Wegen der Ehre“ hat sich zum Ziel gesetzt, für die Themen Zwangsheirat und Ehrenmord zu sensibilisieren. Aus diesem Grund organisiert das Netzwerk kreisweit Informationsveranstaltungen, die vom KI fachlich begleitet werden – wie beispielsweise den Dokumentationsfilm „Töchter des Aufbruchs“.
 
„Töchter des Aufbruchs“ von Uli Bez erzählt aus dem Leben von Migrantinnen unterschiedlicher Generationen, die nach Deutschland eingewandert sind. Es sind kraftvolle Erfolgsgeschichten, gerade wenn junge Frauen aus der Enkelinnenperspektive über das Leben ihrer Großmütter berichten. Im Anschluss an die Filmvorführung stehen aktive Frauen des Netzwerks „Im Namen der Ehre“ als Gesprächspartnerinnen zur Verfügung.

Außerdem steht in diesem Herbst ein Projekt für die Gleichberechtigung von Jungs im Blickpunkt, das auch ein Modell für den Kreis Unna sein kann - „HEROES – Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre“: Jungen Migranten wird von Gruppenleitern, die selbst aus so genannten Ehrenkulturen stammen, vermittelt, wie sie erfolgreich für ein gleichberechtigtes Zusammenleben von Frauen und Männern eintreten können.

Wer sich mit diesen Themen auseinandersetzen oder Informationen zum Netzwerk haben möchte, kann Kontakt mit dem Netzwerk z.B. über Sevgi Kahraman-Brust beim Kommunalen Integrationszentrum Kreis Unna aufnehmen: Fon | 0 23 07 / 9 24 88 -74, E-Mail: sevgi.kahraman-brust@kreis-unna.de. – PK –

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