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Landesamt informiert - Aktuelle Ozonwerte veröffentlicht

In Nordrhein-Westfalen wurden am Montag Ozonwerte oberhalb der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Welche Region betroffen ist und wie die Messwerte aussehen, lässt sich aus im Internet veröffentlichen Tabellen ablesen.

 

Zusammengestellt und aktualisiert wird die Übersicht vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV), das auch eine Messstation in Lünen-Niederaden betreibt. Hier waren die Werte mit 131 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft zwar auch nicht rosig, lagen aber deutlich unterhalb der Informationsschwelle.

„Draußen-Arbeiter“, Sportler und Kinder besonders betroffen
Etwa 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Auch Personen mit Freiluft-Arbeitsplätzen und Sportler, die durch ihre mit körperlicher Aktivität verbundene hohe Atemrate sowie Säuglinge und Kleinkinder, die durch ihr hohes Atemvolumen vergleichsweise höhere Ozonmengen aufnehmen, können betroffen sein.

Empfindliche Menschen leiden körperlich
Die durch Ozon ausgelösten Symptome reichen von Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden sowie Kopfschmerzen bis zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit.

Durch folgende Maßnahmen kann übrigens jede(r) Einzelne zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen:

  • Auf unnötige Autofahrten sollte möglichst verzichtet werden.
  • Bilden Sie Fahrgemeinschaften!
  • Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Fahrzeuge mit modernster Abgasregelung helfen, die Schadstoffbelastung zu reduzieren.
  • Verwenden Sie nur lösemittelarme Lacke und Reinigungsmittel.
     

- LANUV -

Messwerte, Karten mit NRW-weiten Ozonprognosen und weitere Informationen finden sich unter www.lanuv.nrw.de.

 

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