Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Jahresbilanz 2014 - Retter rückten über 5.200 Mal aus

Wenn sie im Einsatz sind, geht es häufig um Leben und Tod. Die rund 2.500 ehrenamtlichen und 180 hauptberuflichen Feuerwehrleute im Kreisgebiet waren 2014 bei 5.224 Einsätzen (2013: 4.374) als Retter in der Not zur Stelle.

Zum Einsatzspektrum gehörten im vergangenen Jahr wieder Zimmer-, Wohnungs-, und Hausbrände. „Leider konnten die Bewohner nicht immer rechtzeitig die Gebäude verlassen“, berichtet Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann und wirbt in diesem Zusammenhang für die Anschaffung von Rauchmeldern: „Sie sollten in keinem Haushalt fehlen, weil sie im Brandfall Leben retten können und auch Sachschäden vermeiden.“

Pauschale für den Feuerschutz

Einen Teil der Kosten des Feuerschutzes können die Städte und Gemeinden aus der Feuerschutzpauschale bestreiten. Das Geld fließt ihnen aus Mitteln der Feuerschutzsteuer zu, die auf die Prämien für Feuer-, Gebäude und Hausratversicherungen erhoben wird.

Die Verteilung der landesweit zur Verfügung stehenden Gelder erfolgt nach einem Einwohner- und Flächenschlüssel (57 Prozentanteil Einwohnerzahl | 43 Prozent Fläche). Insgesamt wurden dem Kreis sowie den Städten und Gemeinden Fördermittel in Höhe von 698.175 Euro (2013: 709.805 Euro) ausgezahlt. Der Anteil des Kreises lag bei rund 12.600 Euro (2013: 12.800 Euro).
- PK -

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