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Ruhesitz mit Service

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Ältere Menschen möchten so lange wie möglich in der vertrauten Umgebung zu Hause leben. Doch wenn es immer schwerer fällt, den Alltag zu bewältigen, bietet sich als Alternative zum Pflegeheim das „Betreute Wohnen“ an.

Darauf macht die Pflege- und Wohnberatung des Kreises aufmerksam. „Bei diesem Konzept leben Senioren eigenständig in einer gemieteten oder gekauften Wohnung und schließen mit einem Anbieter einen Vertrag über Serviceleistungen ab“, betont Pflegeberaterin Anne Kappelhoff. Bei Bedarf können sie schnell Hilfe in Anspruch nehmen zu können, wenn sie benötigt wird.

Diese Serviceleistungen bestehen in der Regel aus dem so genannten Grundservice, der meist pauschal abgerechnet wird. Zum Grundservice gehören etwa Leistungen wie die Bereitstellung eines Hausnotrufes oder ein Hausmeisterservice. Neben dem Grundservice können die Bewohner je nach Bedarf zusätzliche Wahlleistungen in Anspruch nehmen und bezahlen. Dazu zählen z.B. hauswirtschaftliche Hilfen, Essen auf Rädern oder pflegerische Hilfen durch einen ambulanten Pflegedienst.

Das Wohnen in Betreuten Wohnanlagen setzt noch eine gewisse Selbstständigkeit des Bewohners voraus. Ob es auch bei dauerhaftem Pflegebedarf möglich ist, in der Betreuten Wohnung zu bleiben, hängt zum einen von der Schwere der Pflegebedürftigkeit ab und in welchem Umfang ambulante Pflegeleistungen angeboten werden. Eine Betreuung rund um die Uhr, wie es z.B. bei an Demenz erkrankten Menschen nötig ist, kann bei diesem Konzept an Grenzen stoßen und einen Umzug in ein Pflegeheim notwendig machen. – PK –

  • Pflege- und Wohnberatung

                             

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