Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Schüler fördern

Rechnen ist für viele Kinder ein Problem. Aus diesem Grund haben die Schulpsychologische Beratungsstelle und das Schulamt für den Kreis Unna in Kooperation mit der Universität Bielefeld eine Lehrerfortbildung durchgeführt.

25 Lehrerinnen und Lehrer aus 23 Grundschulen und einer Förderschule im Kreis Unna dürfen sich nach einer einjährigen Qualifizierung nun „Fachlehrkraft für schulische Intervention bei Rechenstörungen“ nennen. Schulamtsdirektorin Susanne Wessels freut sich über den erfolgreichen Abschluss dieses ersten Kurses und nennt das Ziel für die Zukunft: „Wir möchten in den nächsten zwei bis drei Jahren sicher stellen, dass an jeder Grundschule im Kreis eine ausgebildete Fachlehrkraft für besondere Schwierigkeiten beim Mathematiklernen vorhanden ist.“
 
Der Hintergrund des Projekts ist ernst: Studien identifizieren regelmäßig einen Anteil von rund einem Fünftel aller Kinder als Risikogruppe, deren mathematische Kompetenzen so niedrig sind, dass sie später in der Berufsausbildung oder im Alltag vor Schwierigkeiten stehen. Der Anteil von Kindern mit schweren Rechenstörungen wird sogar auf 4 bis 6 Prozent geschätzt. – PK –

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