Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Land springt bei Schulsozialarbeit ein - Perspektive bis 2017

Für die Schulsozialarbeiter im Kreis Unna gibt es eine Perspektive über das Schuljahresende 2014/15 hinaus: Das Land Nordrhein-Westfalen springt bei der Finanzierung ein und übernimmt in den nächsten drei Jahren einen Teil der Kosten.

Für den Kreis Unna und die Städte und Gemeinden im Kreis hat Ministerpräsidentin Hannelore Kraft einen Landesanteil von 70 Prozent für die Jahre 2015 bis 2017 zugesichert. „Wir begrüßen das Förderprogramm des Landes“, sagt Landrat Michael Makiolla, der sich intensiv für die Fortführung der Schulsozialarbeit einsetzt. 

Zur Erinnerung: Die Finanzierung der Schulsozialarbeit über das Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes war in diesem Sommer ausgelaufen. Im Frühjahr hatte der Kreistag auf Makiollas Vorschlag hin beschlossen, dass der Kreis die wichtige Arbeit bis zum Ende des Schuljahres 2014/15 weiterfinanzieren soll. Nun übernimmt das Land einen Teil der Kosten. 

Das landesweite Förderprogramm hat ein Gesamtvolumen von rund 48 Millionen Euro pro Jahr. Für die Kommunen des Kreises Unna soll ein Landeszuschuss von rund 1,26 Millionen Euro bereit gestellt werden. Der von den Städten und Gemeinden sowie dem Kreis zu leistende Eigenanteil soll bei etwa 540.000 Euro liegen.

„Wir werden jetzt prüfen, welche konkreten Auswirkungen der Zuschuss auf den Haushalt 2015 und damit auf die Kreisumlage hat“, sagt Kreisdirektor und Kämmerer Dr. Thomas Wilk. Die zu erwartenden Zuschüsse des Landes dürfen ab sofort in die kommunalen Haushalte eingearbeitet werden. -PK-

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