Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Schulsozialarbeit mittelfristig gesichert - Gemeinsames Konzept entwickelt

Die Schulsozialarbeit im Kreisgebiet ist mittelfristig gesichert. In einer Schuldezernenten-Runde haben die Vertreter der Städte und Gemeinden und des Kreises ein Konzept entwickelt, wie der Landeszuschuss verteilt werden soll. Darüber hinaus wurden auch inhaltliche Verabredungen getroffen.

Nicht nur für 40 Schulsozialarbeiter gibt es durch die Finanzspritze des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von jährlich 1,26 Millionen Euro für die nächsten drei Jahre eine Perspektive, sondern vor allem auch für die Kinder und Jugendlichen, mit denen sie zusammenarbeiten. „Ich halte die Schulsozialarbeit für unverzichtbar, insbesondere wenn es darum geht, Schülerinnen und Schüler aus schwierigen sozialen und familiären Verhältnissen zu unterstützen“, sagt Landrat Michael Makiolla.

Der Eigenanteil in Höhe von jährlich 540.000 Euro für die Stellen in den Städten und Gemeinden sowie beim Kreis wird 2015 aus organisatorischen Gründen über den Kreishaushalt finanziert. Ab 2016 zahlt jeder Schulträger den Eigenanteil selbst.

Makiolla und die Schuldezernenten sind davon überzeugt, dass es sich lohnt, an dieser Stelle Geld auszugeben. Wenn es gelinge, mehr Jugendliche in Ausbildung zu bringen, müsse man später weniger Sozialkosten tragen. „Für mich“, erläutert Makiolla, „ist die Tätigkeit der Schulsozialarbeiter ein Baustein meiner Kampagne zur Halbierung der Jugendarbeitslosigkeit bis zum Jahr 2020.“

Deshalb sei er den Schuldezernenten und der Bürgermeisterkonferenz, die letztlich grünes Licht für den Vorschlag gegeben hat, sehr dankbar für das schnelle Handeln. „Das Konzept ist ein gutes Beispiel für eine erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit“, so Makiolla.    
- Birgit Kalle -

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