Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Sinfonische Reihe startet

Foto: P. Malinowski - Neue Philharmonie Westfalen

Auftakt und Ende der Spielzeit 2014/2015 mit Tschaikowsky und Schostakowitsch: Die in dieser Woche beginnende Reihe der Sinfoniekonzerte der Neuen Philharmonie Westfalen bekommt eine musikalische Klammer. Im Ausschuss für Bildung und Kultur stellte Generalmusikdirektor Rasmus Baumann jetzt die Pläne für die neue Spielzeit vor.

Unter seiner Federführung wird die Neue Philharmonie im Gesamtprogramm einige neue Schwerpunkte setzen und beispielsweise verstärkt das jüngere Publikum ansprechen.

Herzstück des Programms ist und bleibt aber die Sinfonische Reihe: Sie beginnt am Mittwoch, 10. September um 19.30 Uhr in der Kamener Konzertaula – und zwar mit Pauken und Trompeten: Schostakowitschs „Festliche Ouvertüre“ wird mit Fanfarenglanz eröffnet. Es folgen an diesem Abend mit dem amerikanischen Starpianisten Tzimon Barto als Solist Stücke von Tschaikowsky und Rachmaninow.

Wie wichtig ihm ein roter Faden fürs Programm ist, betonte Baumann im Ausschuss für Bildung und Kul-tur unter Vorsitz von Christine Hupe (SPD). Dazu passt, dass das neunte und letzte Sinfoniekonzert am 24. Juni 2015 mit denselben Komponisten endet wie das erste begonnen hat: Unter dem Thema „Sha-kespeare konzertant“ spielt die Neue Philharmonie unter anderem Tschaikowskys Fantasie-Ouvertüre nach Shakespeare und Schostakowitschs Orchestersuite „Hamlet“.

Dass es der neue Generalmusikdirektor versteht zu begeistern, klang bereits im Sitzungssaal des Kreis-hauses an. Sein Ziel ist es, neue Zielgruppen für klassische Musik zu begeistern – so möchte Baumann  auch die 20- bis 50-Jährigen locken. Ein Instrument dafür soll die Filmmusik sein. Am 16. Mai 2015 werden in der Stadthalle Unna die berühmtesten Film- und Fernsehfiguren aus „Star Wars“, „Herr der Ringe“, „Indiana Jones“ und „Batman“ musikalisch zum Leben erweckt.

Abo- und Einzelkarten gibt es beim Kreis Unna, Fachbereich Kultur, Fon 0 23 03 / 27-14 41 | gerhard.pielken@kreis-unna.de. – Birgit Kalle –

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