Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Westfälisches Ruhrgebiet präsentiert sich in Brüssel - „Die Besten im Westen“

Das Westfälische Ruhrgebiet hat sich auf dem Sommerfest der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen in Brüssel von seiner besten Seite gezeigt und bewiesen, dass es zu den starken Regionen im Lande zählt.

Rund 1.000 geladene Gäste der Brüsseler EU-Szene informierten sich in einem Straßenabschnitt der „Rue de la Science“ über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und kulturelle Vielfalt des Standortes. Dortmund, Hamm und der Kreis Unna machten dem Motto „Die Besten im Westen“ alle Ehre.

Ministerim sicher: Region ist ein Kulturhotspot

So freute sich die NRW-Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren, dass „das Westfälische Ruhrgebiet zugleich attraktiver Wirtschaftsstandort, Kulturhotspot und Tourismusmagnet ist“. Udo Dolezych, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund, erinnerte an den Rückzug des Bergbaus und die „Neuerfindung“ der Region:

Der Wegfall von 80.000 Arbeitsplätzen sei ein Strukturbruch gewesen. „Doch heute sind diese Arbeitsplätze in anderen Branchen wie etwa der Informations- und Biotechnologie, in der Kreativwirtschaft und im Dienstleistungssektor neu entstanden“. Vorteil dabei“. „Die Unternehmen profitieren von der günstigen Lage mitten in Europa und der guten Verkehrsinfrastruktur“, so Dolezych.

Landrat Makiolla: EU hilft beim Strukturwandel

Landrat Michael Makiolla hob seinerseits die Bedeutung der EU für die Bewältigung des Strukturwandels hervor. Hierzu gehöre auch die finanzielle Unterstützung für die Wiedernutzbarmachung von Industriestandorten wie dem Technologiestandort Phoenix West, dem Phoenix-See in Dortmund oder die anstehenden Reaktivierungen mit der Wasserstadt Aden in Bergkamen und dem Bergwerk Ost in Hamm.

Gleichzeitig unterstrich der Landrat die besondere Bedeutung von Bildung und die Notwendigkeit von Maßnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit für die Region. Dabei spannte er den Bogen vom Europäischen Sozialfonds über die Zusammenarbeit mit europäischen Partnerkommunen bis zum Schüleraustausch.
-IHK-

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