Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Untere Landschaftsbehörde betont - Auch Streuobstwiesen brauchen Pflege

Der heimischen Landschaft zu noch mehr Vielfalt zu verhelfen - dieses Ziel hat sich der Kreis Unna als Untere Landschaftsbehörde mit seiner Förderung von Streuobstwiesen gesteckt. In dieser Zeit sind die Mitarbeiter der des Kreises wieder im Kreisgebiet unterwegs, um die anfallenden Pflegemaßnahmen an den Obstbäumen durchzuführen.

 

Viele der noch vorhandenen Obstwiesen sind überaltert und ergänzungsbedürftig oder ihre Pflege wurde vernachlässigt. Der erforderliche Obstbaumschnitt ist nur in seltenen Fällen erfolgt. Kenntnisse über Pflege, Schnitt und Sorten sind häufig verloren gegangen. Grund genug für den Fachbereich Natur und Umwelt erneut auf die besondere ökologische Bedeutung der Streuobstwiesen hinzuweisen.

Nahrungsquelle für Bienen, Falter & Co.

Die Obstbaumblüten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen, Falter und andere Insekten. Die Bäume dienen als Nist-, Brut-, und Zufluchtsstätte für Vögel. Die Krautschicht der Wiesen ist auf diesen Flächen artenreicher, hier sind neben einer Vielzahl von Gräsern auch etliche Blütenpflanzen auszumachen. Zudem kann eine Obstwiese ein idealer Standort für ein Bienenvolk sein.

Blühende Grüngürtel

„Streuobstwiesen müssen unbedingt erhalten bleiben. Sie werten unser Landschaftsbild auf. Die blühenden Grüngürtel binden Häuser und Ortschaften in die Landschaft ein und haben viele Wohlfahrtswirkungen, die uns über das ganze Jahr hin begleiten“, sagt Kreis-Umweltschutztechniker Hartmut Kemper von der unteren Landschaftsbehörde.

Den Ratgeber des Kreises über Anlage, Pflege und Unterhaltung von Obstwiesen, aber auch Informationen zu anderen Fragen rund um das Thema „Streuobstwiesen“ gibt es bei Hartmut Kemper unter Tel. 0 23 03 / 27-22 70.
- PK -

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