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Talsperren füllen sich - Trockenjahr 2018 endet mit nassem Dezember

Das außergewöhnlich trockene Kalenderjahr 2018 ist mit einem überdurchschnittlich nassen Dezember zu Ende gegangen. Das haben die Auswertungen des Ruhrverbands ergeben. Die Niederschlagsmenge lag um 57 Prozent über dem üblichen Wert und brachte damit dem Talsperrensystem des Ruhrverbands den Beginn der lange erwarteten Aufstauphase.

Die Auswirkungen der langen Trockenheit sind allerdings nach wie vor zu spüren: Trotz der Niederschläge rund um Weihnachten sind die Ruhrverbandstalsperren mit einem Füllstand ins neue Jahr gestartet, der deutlich unter dem langjährigen Mittel liegt.

Seit 1968, also seit das Talsperrensystem des Ruhrverbands mit der Fertigstellung der Biggetalsperre seinen heutigen Gesamtstauraum erreicht hat, hatte es überhaupt nur zweimal zu Jahresbeginn noch niedrigere Werte gegeben als Anfang Januar 2019.

Zu 61 Prozent „voll“

Allerdings geht der Füllstand dank der aktuellen Wetterlage in die aus wasserwirtschaftlicher Sicht „richtige“ Richtung, nämlich nach oben. Am heutigen 10. Januar beträgt er 61,5 Prozent vom Vollstau und damit immerhin rund drei Viertel dessen, was für diese Jahreszeit üblich wäre.

Wegen dieser anhaltenden Trockenheit mussten die Talsperren des Ruhrverbands Schwerarbeit leisten, um die gesetzlichen vorgeschriebenen Mindestabflüsse in der Ruhr einzuhalten. Ohne das zusätzliche Wasser aus den Talsperren wäre die Ruhr im Sommer und Herbst 2018 immer wieder streckenweise trockengefallen.

Nasser Start ins neue Jahr

Das Jahr 2019 hat übrigens so begonnen, wie 2018 zu Ende gegangen ist – nämlich nass. Bereits im ersten Monatsdrittel ist mehr als die Hälfte der für Januar üblichen Regenmenge gefallen. Der Ruhrverband hofft, dass die aktuelle Wetterlage im Ruhreinzugsgebiet mit Abflüssen deutlich oberhalb der langjährigen Mittelwerte noch eine Weile anhalten und den stark geforderten Ruhrverbandstalsperren weitere Entlastung bringen wird.
- Ruhrverband -

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