Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Tipps für die Biotonne

Bei den sommerlichen Temperaturen häufen sich auch die Probleme im Umgang mit der Biotonne. Maden und Geruchsbildung sind unerwünschte Nebenwirkungen des warmen Wetters. Die Abfallberatung der GWA hat deshalb einige Tipps parat. Das Wichtigste: Bioabfälle möglichst trocken in die Biotonne geben!

Alle Speisereste und andere feuchte organische Abfälle sollten dick in Zeitungspapier eingewickelt oder in Papiertüten eingepackt in die Biotonne gefüllt werden. Hilfreich ist es auch, den Boden der Tonne mit Zeitungspapier, Pappe oder Eierkarton auszulegen. Wer die Möglichkeit hat, sollte die Biotonne an einen schattigen Platz stellen. Nützlich ist auch das Hineinstellen großer stabiler Papiersäcke in die Biotonne, die u.a. an den Wertstoffhöfen erhältlich sind.

Die Fachleute der Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna mbH (GWA) raten dringend davon ab, Bioabfälle in Kunststofftüten einzupacken werden, auch nicht in die, die als kompostierbar deklariert verkauft werden: Sie stören den Kompostierablauf im Kompostwerk Fröndenberg-Ostbüren Rasenschnitt sollte möglichst angetrocknet in die Tonne gegeben werden. Auch hier empfiehlt es sich zerknülltes Zeitungspapier als Feuchtigkeitssammler unter und auf dem Rasenschnitt mit in die Biotonne zu geben.

Der Deckel- und Tonnenrand der Biotonne sollte gelegentlich mit Essig abgewischt werden – das schreckt Fliegen ab, verhindert deren Eiablage und beugt so Maden vor. Bei Madenbefall hilft auch eine Handvoll Kalkstickstoff (erhältlich in Gartenbaucentern); bitte sparsam über die Abfälle streuen! Wegen der ätzenden Wirkung sollte keinesfalls Branntkalk verwendet werden!

Nach der Leerung sollte die Tonne gründlich gereinigt werden. Vor dem nächsten Befüllen sollte die Tonne wieder trocken sein. -GWA-

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