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Jährliches Treffen der Unfallkommission - Weniger Unfallstellen zu beraten

Die gemeinsame Unfallkommission des Kreises richtete ihren Blick wieder auf Straßen, auf denen in der Vergangenheit schwere Unfälle passiert sind. Erfreulich: Die Zahl der Unfallhäufungsstellen sank auf 10 (2014: 25; 2013: 35).

Ins Visier genommen wurden Straßenabschnitte, Kreuzungen und Einmündungen, die wegen erhöhter Unfallzahlen weiterhin oder erstmals als Unfallhäufungsstellen gelten und Unfallstellen, bei denen sich im Rahmen der Nachbetrachtung Unfälle und Unfallfolgen reduziert haben.

„Mit den ortsbezogenen Auswertungen von Verkehrsunfällen sollen die Stellen möglichst früh erkannt und Zusammenhänge zwischen dem Unfallhergang, der Verkehrssituation und den baulichen Gegebenheiten ermittelt werden“, erläutert Harald Meibert, beim Kreis für die Verkehrssicherung zuständig, stellvertretend für die Unfallkommission.

Geschwindigkeitskontrollen zeigen Wirkung

Den deutlichen Rückgang der Unfallhäufungsstellen führt Meibert auch auf das flächendeckende Konzept der mobilen und stationären Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet zurück: „Die nachhaltige Überwachung ehemaliger und nicht mehr aufgetretener Unfallhäufungsstellen hat Wirkung entfaltet.“

Doch längst nicht alle Stellen konnten entschärft werden. Neben neuen Unfallpunkten musste sich die Unfallkommission mit Stellen beschäftigen, die bereits aus den Vorjahren bekannt sind und im Rahmen einer Drei-Jahresbetrachtung kontinuierlich im Blick behalten werden.

Maßnahmen werden eingeleitet

Die Ergebnisse der Unfalluntersuchung vor Ort sind die Grundlage für Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und Verhinderung von Unfällen. Die Handlungspalette reicht von Änderungen bei der Verkehrsregelung und Lenkung durch die Straßenverkehrsbehörden über die Verkehrsüberwachung (Kreispolizeibehörde und Straßenverkehrsbehörden) bis hin zur Verkehrssicherheitsberatung (Kreispolizeibehörde) und baulichen Maßnahmen (Baubehörden).
- PK -

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